Endgültige Entscheidung fällt erst am Freitag: "Superstar": Alexander hat weiter Singverbot
zuletzt aktualisiert: 05.03.2003 - 16:49Hamburg (rpo). Das Singverbot von "Superstar" Alexander ist verlängert worden. Der erkrankte 19-Jährige soll am Samstag aber auftreten können, wird der behandelnde HNO-Arzt zitiert.
Ein RTL-Sprecher berichtete am Mittwoch, am Freitag werde der Arzt endgültig entscheiden, ob Alexander am Samstag beim "Superstar"-Finale in Köln auftreten dürfe. "Nach meinem Dafürhalten kann Alexander aber am Samstag auftreten", zitierte RTL den behandelnden HNO-Arzt am Mittwochnachmittag. "Wir gehen fest davon aus, dass die Show stattfindet", ergänzte der RTL-Sprecher.
Klaws war in dieser Woche an einer Stimmbänderentzündung erkrankt. Der Arzt habe ihm "abschwellende und stimmbandbehandelnde Medikamente" verabreicht, hieß es von RTL. Es handele sich nicht um Antibiotika. Sollte er wirklich krank bleiben, könnte als Ausweichtermin fürs Finale der 15. März in Frage kommen. RTL wollte diesen Termin zunächst nicht bestätigen. Alexander ließ über RTL mitteilen, er wolle an diesem Samstag eine "hammermäßige" Show abliefern.
Bereits in der Vorschlussrunde am vergangenen Samstag hatte der junge Mann aus Sendenhorst (Münsterland) unter einer Erkältung gelitten. Am Samstag sollen die Zuschauer entscheiden, ob er oder die Hamburgerin Juliette Schoppmann (22) Deutschlands "Superstar" wird, der eine Karriere als Solo-Interpret anstreben soll.
Beim Finale am Samstag sollen Alexander und Juliette drei Titel singen, darunter ein neu komponiertes Lied von Schlagerproduzent und Jurymitglied Dieter Bohlen. Der 49-Jährige wird, wie am Mittwoch die Illlustrierte "Stern" berichtete, laut Vertrag dem Sender RTL noch dreieinhalb Jahre weiter zur Verfügung stehen. Sicher sei die Teilnahme an der zweiten Staffel "Deutschland sucht den Superstar" im Herbst; über weitere Formate werde nachgedacht, sagte eine RTL- Sprecherin der dpa.
Ob das Moderatorenduo Michelle Hunziker und Carsten Spengemann auch im Herbst antreten wird, ist fraglich. Spengemann war von einem Hamburger Gericht wegen Unterschlagung eines Ringes zu einer Geldstrafe verurteilt worden. 42 Prozent der Zuschauer wollen das Gespann nach einer Emnid-Umfrage unter 1000 Deutschen im Auftrag der TV-Zeitschrift "Bildwoche" wiedersehen, 25 Prozent meinten, beide sollten ausgetauscht werden.
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