Die 20-Jährige im Interview: Topmodel Jana: "Ich will nach New York"
VON PETER BÖTTNER - zuletzt aktualisiert: 11.06.2011 - 15:23Die Siegerin von "Germany's Next Topmodel", Jana Beller (20) aus Haltern am See, glaubt an ihre Chance auf eine große Karriere. Dafür will sie ins Ausland gehen. Im NRW-Finale der TV-Sendung jedenfalls hatte sie sich gegen Rebecca Mir aus Monschau und Amelie Klever aus Hilden durchsetzen können.
Überraschend ist Amelie beim Finale als Erste ausgeschieden. Haben Sie als Blondine in diesem Moment noch mehr an Ihre Chance geglaubt?
Jana Beller: Ich glaube nicht, dass der Sieg etwas mit der Haarfarbe zu tun hat. Viele haben auch gesagt, Rebecca hätte keine Chance, weil zuletzt zwei dunkelhaarige Mädchen gewonnen haben. Dennoch ist sie ins Finale gekommen und Zweite geworden.
Haben Sie mittlerweile realisiert, was in den letzten Stunden in Ihrem Leben passiert ist?
Jana Beller: Nicht wirklich. Es fühlt sich einfach nur toll und wunderbar an. Ich genieße jetzt den Moment und freue mich über alles, was auf mich zukommt. Sie sind während der Staffel lange Zeit kaum aufgefallen.
So hatten Sie aber die steilste Entwicklungskurve aller Kandidatinnen. War alles Taktik?
Jana Beller: Ich habe mich von Anfang an so verhalten, wie ich tatsächlich bin. Aber ich hatte keine Erfahrung und war zu Beginn vielleicht einfach noch zurückhaltend. Dann habe ich in Brasilien meinen ersten Job gewonnen und danach lief es für mich immer besser.
Heidi Klum hat darauf hingewiesen, dass für eine große Karriere viel Fleiß nötig ist. Mehr Fleiß, als die Siegerinnen der vorigen Jahre vielleicht investiert haben. Welche Pläne haben Sie?
Jana Beller: Zunächst werde ich natürlich die Kampagnen machen, die mit dem Sieg bei "Topmodel" verbunden sind. So stehen noch einige Fotoshootings und Dreharbeiten für die Sieger-Kampagnen auf dem Programm. Aber für die Zeit danach will ich schon einen etwas anderen Weg gehen. Ich möchte ins Ausland, mein Traum ist New York. Ich will mich als Model durchsetzen, alles andere kann warten.
Haben Sie keine Angst, ein ähnliches Schicksal wie ihre Vorgängerinnen zu teilen?
Jana Beller: Es wird sehr schwer. In der Sendung wurden uns die Aufträge zugetragen, wir mussten uns gegen zehn andere schöne Mädchen durchsetzen. In New York kommen 1000 schöne Mädchen zu einem Casting. Aber ich habe den Willen, diese Herausforderung zu meistern.
Sie wollten im Wintersemester ein BWL-Studium beginnen. Hilft das Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge jetzt, um die Stolperfallen in den Modelverträgen aufzudecken?
Jana Beller: Vielleicht schon. Auf jeden Fall schaut auch mein Freund mit mir auf die Verträge - er studiert Wirtschaftswissenschaften.
Peter Böttner führte das Interview
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