11.59 Millionen Zuschauer für Schumi: TV-Quoten: Schumi hängt TV-Konkurrenz ab
zuletzt aktualisiert: 29.09.2003 - 12:15Hamburg (rpo). Formel-1-Pilot Michael Schumacher fuhr einem Sieg entgegen und ließ damit auch die Fernsehkonkurenz hinter sich. Doch immerhin konnten sich zwei Filme halbwegs gegen Schumis Übermacht behaupten.
Michael Schumachers Regen-Triumph von Indianapolis hat RTL eine Rekordquote in der Formel-1-Saison 2003 beschert. Durchschnittlich 11,59 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 31,3 Prozent) sahen den 15. von 16 WM-Läufen, in der Spitze saßen sogar 13,47 Millionen Menschen vor den Fernsehgeräten. Damit verfolgten den USA-Grand-Prix rund drei Millionen Fans mehr als im Vorjahr, als Schumacher bereits als Weltmeister feststand.
Das Rennen zur besten Sendezeit am Sonntagabend löste den Großen Preis von Brasilien als Spitzenreiter (11,54) in diesem Jahr ab. Vom Saisonfinale 2003 in Suzuka, bei dem Schumacher nur noch einen Punkt zum historischen sechsten WM-Titel benötigt, überträgt RTL am 12. Oktober ab 05.45 Uhr live. Nach den Vorberichten läuft ab 07.30 das Rennen, um 14.00 Uhr wird der Japan-Grand-Prix in voller Länge wiederholt.
Rosamunde-Pilcher schlägt sich wacker
Die Rosamunde-Pilcher-Romanze "Ruf der Vergangenheit" sahen im ZDF immerhin 5,88 Millionen Menschen (16,1 Prozent), das ProSieben- Fantasydrama "The Green Mile" 5,01 Millionen (17,2 Prozent) und die SAT.1-Komödie "Charlie und Louise - Das doppelte Lottchen" 2,08 Millionen (5,7 Prozent). Den ARD-"Tatort" mit dem Titel "Alibi für Amelie" verfolgten 4,44 Millionen Zuschauer (12,1 Prozent).
Der Schlussabend der amerikanischen Action-Serie "24" auf RTL II interessierte wieder um die anderthalb Millionen Menschen. Folge 23 sahen ab 20.15 Uhr 1,32 Millionen (3,5 Prozent) und die abschließende Folge 24, mit der "der längste Tag im Leben" von Anti-Terror-Agent Jack Bauer (Kiefer Sutherland) zu Ende ging, 1,50 Millionen (4,1 Prozent). Die Phoenix-Dokumentation "Zur Schuld verdammt" über den kanadischen General Romeo Dellaire und seine Rolle im Ruanda-Krieg interessierte ab 21.45 Uhr 80 000 Zuschauer (0,3 Prozent).
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