Weibliche Fans der Sendung sind in der Mehrzahl: Vor allem Frauen mögen den "Superstar"
zuletzt aktualisiert: 06.02.2003 - 10:37Hamburg (rpo). Vor allem dank Frauen kann die Sendung "Deutschland sucht den Superstar" jede Woche Einschaltquoten-Rekorde erzielen. Eine Studie zeigt: Die Mehrzahl der Fans ist weiblich.
Vor allem Frauen, Abiturienten, Angestellte und auch Familienmitglieder gut verdienender Haushalte zittern Samstag für Samstag mit, wenn Daniel und Co. beim bundesweiten Talenteschuppen eine Runde weiter kommen wollen. Das ergab eine Auswertung der Baden-Badener Marktforschungsfirma Media Control.
In der ersten, noch weniger beachteten Sendung am 9. November 2002 betrug der Marktanteil insgesamt 13,7 Prozent, bei den Frauen aber schon 15,9 Prozent, bei den Männern 10,8 Prozent. In der letzten Liveshow am vergangenen Samstag (1. Februar), die insgesamt elf Millionen Menschen verfolgten, fieberten bereits 6,04 Millionen Frauen ab 14 Jahre (36,3 Prozent) und 3,97 Millionen Männer (29,8 Prozent) mit.
Besonders hoch fielen die Werte unter den ganz jungen Zuschauern aus. "Teenies" zwischen 14 und 19 Jahren waren mit einem Marktanteil von 35,1 Prozent (23. November) bis 61,2 Prozent (18. Januar) unter den Show-Fans vertreten. Bei den 20- bis 29-Jährigen betrug der Marktanteil in der letzten Show 56,7 Prozent. Geringer werden die Werte erst bei den 50- bis 64-Jährigen (26,2 Prozent) und den mehr als 65-Jährigen (16,5 Prozent).
Der Unterschied zwischen dem Bundesgebiet West (34,4 Prozent) und Ost (36,4 Prozent) fällt nicht so stark ins Gewicht. Zwischen den Bundesländern klaffen aber schon größere Lücken: Die Begeisterung in der letzten Show hielt sich in Baden-Württemberg mit 27,1 Prozent Marktanteil bei der Gesamtbevölkerung in Grenzen. In Nordrhein- Westfalen (39,1 Prozent), Schleswig-Holstein (40,0 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (48,2 Prozent) saßen die größten Fans.
Das Interesse an dem Schicksal von Daniel, Vanessa, Gracia oder Alexander geht offenbar quer durch die verschiedenen Berufsgruppen. Besonders Angestellte (41,8 Prozent Marktanteil) und Selbstständige (39,3 Prozent) schalteten die letzte Sendung ein. Beamte waren der Show mit 31,2 Prozent etwas weniger zugetan. Erwachsene in gut verdienenden Haushalte mit mindestens 1750 Euro Monatseinkommen waren mit 35 Prozent am besten vertreten.
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