Doku-Soap auf Prosieben: Weinen mit Sarah und Marc
VON FRANZISKA BLUHM - zuletzt aktualisiert: 04.07.2008 - 08:13Düsseldorf (RPO). Keiner hat drauf gewartet, trotzdem sind sie zurück: Sarah Connor und Marc Terenzi haben sich drei Jahre nach ihrer Hochzeitsvorbereitungs-Doku-Soap mal wieder vor die Kamera gestellt. Nein, sie haben nicht noch einmal geheiratet. In einer achtteiligen Serie können wir jetzt dabei zugucken, welch aufregendes Promi-Leben die beiden führen.
Für Prosieben soll die Doku-Soap "Sarah und Marc crazy in Love" Quote bringen. Und für Sarah und Marc ein bisschen Aufmerksamkeit. Schließlich war es um das Promi-Pärchen arg ruhig geworden. Jetzt muss Deutschland auf die neuen Alben vorbereitet werden. In einer Doku-Soap. Spannend ist das nicht.
Und es ist hart als Pärchen am Rande von Showbiz und dem Glamour von Delmenhorst. Den Kindern geht es gut. Das ist zu allererst natürlich beruhigend, hatte man nur durch die Boulevardpresse mitbekommen, dass Töchterchen Summer mit einem Herzfehler zur Welt gekommen war und eine schwere Operation über sich ergehen lassen musste.
Die erste Folge wurde bereits im April gedreht. Da waren Sarah und Marc gerade in New York, weil die Sängerin bei einer Charity-Veranstaltung aufgetreten ist.
Und was wäre eine Doku-Soap ohne Drama? Eben. Shoppen, Zoffen und ein bisschen Singen – das war das Programm der beiden in der Stadt. Die Frisuren - ein bisschen zu gestylt. Die Highheels - ein bisschen zu hoch, die Klamotten – alles schön bunt, ein bisschen zu bunt natürlich. Das Leben der Terenzi - ein bisschen Proletentum lässt grüßen.
Marc wird 30 und steckt in der Midlife-Krise. Heimweh in die Staaten und dann halt auch noch die ersten grauen Haare – da kommt man schon mal ins Grübeln und überlegt, ob eine Rückkehr nach New York nicht doch mal angedacht werden muss. Beim Gedanken bleibt es nicht, so dass Madame Connor auf dem Empire State Building die Sonnenbrille zücken muss, weil ihr die Tränen kommen.
Neben den verschiedenen Projekten (Ja, die Zwillingsgeburt der Mutter Sohaya (50) ist auch ein solches, aber davon mehr in der nächsten Woche) des Paares erfahren wir auch, dass Schwesterchen Lu (16) Sängerin werden will. Bei einer kleinen Familienfeier trällert sie - mit Fernbedienung in der Hand - ihr Liedchen. Das war rührend für alle. Sie weinten gemeinsam.
So wie wir. Weil es so belanglos war. Und irgendwie schlimm. Aber wenn's nicht peinlich wäre, gäbe es auch keinen Grund, zuzugucken.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







