Montagsfilme: ZDF will Zahl der Eigenproduktionen steigern
zuletzt aktualisiert: 28.06.2005 - 19:35München (rpo). Das ZDF setzt in Zukunft verstärkt auf Eigenproduktionen und will mehr Fernsehfilme als bisher produzieren. Ziel sei es, die Zahl der Montagsfilme von derzeit rund 25 im Jahr auf 27 zu steigern, sagte der Fernsehspielchef und stellvertretende Programmdirektor, Hans Janke, in München.
"Wir werden ein bisschen zulegen", betonte er. Zuletzt sei die Entwicklung in diesem Genre eher rückläufig gewesen. Neben Komödien und Thrillern sollen dabei vermehrt gesellschaftlich relevante Themen im Zentrum stehen. Als mögliches Thema nannte er den Umgang mit alten Menschen in der Gesellschaft.
Dass "die Kraft des Fiktionalen" zunehme, schlage sich deutlich in den Zuschauerzahlen nieder. So seien sogar Wiederholungen von Fernsehfilmen in diesem Jahr erfolgreicher als manche Erstausstrahlung vor drei Jahren.
Laut Janke arbeitet das ZDF derzeit an mehreren zweiteiligen Fernsehfilmen. Dazu zählten Dieter Wedels Scheidungsdrama "Papa und Mama" sowie der nach seinen Angaben zehn Millionen Euro teure Zweiteiler "Dresden" über die Bombennacht vom 13. Februar 1945.
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