Sacha Baron Cohen bleibt hart: Ali G. und Borat müssen sterben
zuletzt aktualisiert: 24.12.2007 - 12:50London (RPO). Man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist. Und so hat sich der britische Komiker Sacha Baron Cohen zu einem folgenschweren Entschluss durchgerungen. Er lässt seine erfolgreichen Figuren Ali G. und Borat einfach sterben. Aber es gibt Hoffnung für die Zukunft.
Der gelernte Historiker Cohen machte im "Daily Telegraph" die folgenschwere Ankündigung. Um Ali G., den verrückten Peinlich-Rapper war es schon seit einiger Zeit ruhig geworden. Vorbei die Zeiten, in denen er mit Politikern "ernsthaft" über Drogenprobleme diskutierte. Ob es in der Tat wirklich eine Fortsetzung des Kinofilms "Ali G Indahouse" geben sollte, könnte wiklich dahingestellt bleiben.
Wirklich schade ist es hingegen um Borat, den irren Diplomaten aus Kasachstan. Politisch unendlich unkorrekt, infantil, sexistisch, völlig inakzeptabel und daher wunderbar komisch war sein Kino-Ausflug in die USA. Unvergessen die Szene, in der Borat Pamela Anderson in einen kasachischen Hochzeitssack steckt. Weil er sie ja so liebt. Lustig und erfolgreich obendrein. 100 Millionen Euro spielte "Borat" allein in den USA ein.
Einen Lichtblick gibt es jedoch noch. Ein Charakter des Sacha Baron Cohen darf nämlich weitermachen. Bruno, der sehr schwule Fashion-Reporter vom österreichischen TV-Sender OJRF. Jüngste Auftritte am Roten Teppich lassen jedenfalls Hoffnung aufkommen. Für 2008 ist jedenfalls ein Kinofilm von, mit und über Bruno geplant.
So ganz auf Sacha Baron Cohen müssen wir also nicht verzichten. Ein paar seiner besseren Sprüche finden Sie oben.
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