Bei Premiere zu "The Tourist": Angelina Jolie ganz kuschelig
zuletzt aktualisiert: 07.12.2010 - 18:40New York (RPO). Strahlend schön wie immer, so erschien Angelina Jolie in New York zur Weltpremiere ihres neuen Films "The Tourist". Und wenn man sich ihr hübsches weißes Kleid genauer anschaute, es war ein richtig kuscheliges. Das nutzte Ehemann Brad Pitt auch gleich aus. Nix zu kuscheln hatte jedoch der männliche Hauptdarsteller des Films, Johnny Depp.
Regie führt bei dem Film übrigens der Deutsche Florian Henckel von Donnersmarck, der für seinen Streifen "Das Leben der Anderen" einen Oscar bekommen hat.
Er verriet auch, wie es zur Zusammenarbeit mit Angelina Jolie kam, dem weiblichen Star seines neuen Films "The Tourist": "Mit ihrem Lebensgefährten Brad Pitt verbindet mich schon länger eine Freundschaft, er hatte mir sehr früh, noch vor dem Oscar-Gewinn, zu 'Das Leben der Anderen' gratuliert. Seither haben wir immer wieder über Projekte gesprochen, und wir entwickeln derzeit auch eines gemeinsam."
Pitt habe ihm Jolie vorgestellt. "Sie hat mich vergangenes Jahr angerufen und sagte, dass eines der Projekte, mit denen sie flirte, 'The Tourist' sei. Wenn ich mich des Stoffes annehmen würde, könnte es mehr als ein Flirt werden", sagte der Regisseur.
Intrigen, Romantik und Gefahr
Jetzt ist der Film im Kasten. Worum geht es in dem Streifen? Johnny Depp spielt einen amerikanischer Touristen, der im Film The Tourist durch einen spielerischen Flirt mit einer Fremden in ein Netz von Intrigen, Romantik und Gefahr verwickelt wird.
Auf einer improvisierten Reise nach Europa, um ein gebrochenes Herz zu heilen, findet sich Frank (Depp) unerwartet einer koketten Begegnung mit Elise (Angelina Jolie) ausgesetzt, einer ungewöhnlichen Frau, die bewusst seinen Weg kreuzt. Vor der atemberaubenden Kulisse von Paris und Venedig entwickelt sich ihre stürmische Romanze schnell in ein tödliches Katz- und Mausspiel, in das sie unwissentlich gestoßen werden.
Lob für deutsche Schauspieler
So sehr von Donnersmarck die Arbeit in Hollywood schätzt, er findet US-Filmstars nicht besser als deutsche Schauspieler. Die Deutschen hätten mindestens genauso gute Schauspieler, sagte der Regisseur der "Bild am Sonntag". Schauspielerisch seien Angelina Jolie und Johnny Depp "kein anderes Kaliber als Karoline Herfurth und Ulrich Tukur".
"Sieht Johnny Depp besser aus als Sebastian Koch? Fraglich", sagte der 37-jährige Regisseur. Das Können allein sei nicht entscheidend für den wirtschaftlichen Wert eines Schauspielers.
"Das ist etwas Ungreifbares und Unquantifizierbares", sagte von Donnersmarck, der seit 2007 in Los Angeles lebt. Dort sei ihm klar geworden, "wie sehr die eigene Art zu denken mit der deutschen Sprache zu tun hat". Er möchte daher auch wieder Filme in Deutschland und auf Deutsch drehen.
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