Sarkozy und Bruni: Auch in Jordanien unzertrennlich
zuletzt aktualisiert: 05.01.2008 - 15:11Amman (RPO). Staatsbesuch oder Familienreise? Der französische Präsident Nicolas Sarkozy traf sich in Jordanien mit König Abdullah II.; dabei begleite ihn seine Freundin Carla Bruni und deren Sohn.
Sarkozys Büro bezeichnete den Besuch des Präsidenten in Jordanien als privat. Der Staatschef werde auf Einladung Abdullahs in dessen Palast in Akaba logieren, teilte der Élysée-Palast am Freitag mit. Völlig unpolitisch blieb der Aufenthalt für Sarkozy dennoch nicht: Gemeinsam mit König Abdullah II. erörterte er im königlichen Palast Jordaniens unter anderem die aktuelle Lage im Nahen Osten.
Zur Erholung besuchten er und Sarkozy im Anschluss die berühmten Tempel in der Felsenstadt Petra. Ebenfalls dabei war Brunis Sohn, den Sarkozy auch einmal huckepack nahm, als der müde war.
Sarkozy gab mehreren überraschten Touristen Autogramme. Nach ihrem Besuch der UNESCO-Weltkulturerbestätte flogen sie mit dem Hubschrauber weiter in den Süden des Landes, nach Wadi Rum. Sarkozy war am Freitagabend mit dem jordanischen König Abdullah II. zusammengetroffen, um über die Situation im Nahen Osten und im Libanon zu besprechen. Der Staatschef logiert auf Einladung Abdullahs in dessen Palast in der Hafenstadt Akaba am Roten Meer, wie der Élysée-Palast am Freitag mitgeteilt hatte.
Die Felsenstadt Petra wurde in einer großen Online-Umfrage mit etwa 100 Millionen Teilnehmern im vergangenen Jahr zu einem der Sieben Weltwunder erklärt. Die Gebäude wurden vor etwa 2.000 Jahren in den Fels geschlagen und sind eine der wichtigsten Touristenattraktionen Jordaniens. Erst vor wenigen Tagen war Sarkozy aus Ägypten zurückgekehrt, wo er mit Bruni die Feiertage verbracht und Präsident Husni Mubarak zu Gesprächen getroffen hatte.
Erst vor wenigen Tagen war Sarkozy aus Ägypten zurückgekehrt, wo er mit seiner neuen Freundin, dem Exmodel Carla Bruni, die Feiertage verbracht und Präsident Husni Mubarak zu Gesprächen getroffen hatte. Ob Bruni Sarkozy auch nach Jordanien begleitete, blieb am Freitag zunächst offen.
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