Frankreich: Brigitte Bardot will Pferdemetzger verbieten
zuletzt aktualisiert: 24.11.2009 - 17:19Paris (RPO). Die französische Tierschützerin Brigitte Bardot hat ein Verbot von Pferdemetzgereien in ihrem Heimatland verlangt. Es schockiere sie, wie Pferde transportiert und geschlachtet würden, erklärte Bardot am Dienstag. "Ich verstehe diese Entmenschlichung nicht."
Das Pferd sei als "Freund des Menschen" bekannt, erklärte Bardots Stiftung in Paris. Deshalb solle der rechtliche Status von Pferden geändert werden - statt als Nutztiere sollten sie künftig als Haustiere anerkannt sein. Dann dürften sie genau wie Katzen und Hunde nicht mehr geschlachtet werden. Der konservative südfranzösische Abgeordnete Lionel Luca werde einen Gesetzesentwurf dazu einbringen, kündigte die Stiftung an.
Im vergangenen Jahr wurden in Frankreich fast 21.000 Tonnen Pferdefleisch verkauft. Bardot hatte unlängst auch einen vegetarischen Tag in ganz Europa gefordert. Die 75-Jährige war in jungen Jahren als Schauspielerin mit Filmen wie "...und ewig lockt das Weib" und "Die Verachtung" sowie durch ihr schillerndes Privatleben weltweit berühmt geworden. Noch vor ihrem 40. Geburtstag hängte sie ihre Karriere aber an den Nagel und widmete sich fortan dem Tierschutz.
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