Neue Autobiografie enthüllt: Cherie Blair traute sich nicht, die Pille zu nehmen
zuletzt aktualisiert: 12.05.2008 - 15:32London (RPO). Rund ein Jahr ist es nun her, dass Tony Blair und seine Familie aus der Downing Street No. 10 ausgezogen sind. In ihrer Autobiografie gibt seine Ehefrau Cherie Blair intime Details aus der Zeit an der Spitze Großbritanniens bekannt. Einige Auszüge veröffentlichte die britische Tageszeitung "The Sun".
So erzählt die heute 53-Jährige, wie es zu der späten Geburt ihres jüngsten Sohnes Leo kam. 1999 wurde sie schwanger, weil sie sich nicht traute, die Pille zu nehmen. Seinerzeit war sie mit ihrem Mann auf Schloss Balmoral, dem Sommersitz der britischen Königsfamilie, zu Gast und sollte dort auch übernachten. Im Vorjahr hatten die Diener der Queen ihr Reisegepäck komplett ausgepackt.
Cherie war es peinlich, so schreibt sie, die Pille mitzunehmen - immerhin bekamen die Hausmädchen alles zu sehen. Ausgerechnet in dieser Nacht sei es sehr kalt in dem Zimmer gewesen und man sei sich halt näher gekommen. Als ihre Periode ausblieb, habe sie zunächst an die Wechseljahre gedacht. Doch ein Schwangerschaftstest brachte Aufschluss. Als sie Tony davon erzählte, machte der sich zunächst darüber Gedanken, wie man diesen Umstand am besten der Presse gegenüber kommunizieren könnte.
Letzte Schwangerschaft und Fehlgeburt
2002 wurde Cherie abermals schwanger. In ihrem Buch "Speaking for Myself" beschreibt sie einen Besuch bei ihrer Frauenärztin. Während der Ultraschalluntersuchung konnte bei dem ungeborenen Kind kein Herzschlag festgestellt werden, der Fötus war tot. "Ich war überwältigt von diesem Gefühl des Verlustes", schreibt die Rechtsanwältin.
Als sie Tony informierte, machte der sich abermals Sorgen über die öffentliche Darstellung. Immerhin stand der Familienurlaub in Frankreich an und der Irak-Krieg vor der Tür. Damals wurde hinter den Kulissen diskutiert, ob sich Großbritannien an der Operation mit Truppen beteiligt. Der Premierminister füchtete, dass ein falscher Eindruck entstehe, wenn der Frankreich-Trip abgesagt werde. Schließlich fuhr man wie geplant in den Urlaub.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum








