Interview: Chris Brown liebt Rihanna noch immer
zuletzt aktualisiert: 01.09.2009 - 17:03Los Angeles (RPO). Gut sechs Monate nach der Prügel-Attacke auf seine Ex-Freundin Rihanna hat US-Sänger Chris Brown sich erstmals in zwei Exklusiv-Interviews zu dem Vorfall geäußert. Dabei verkündete der 20-Jährige, der vor einer Woche wegen schwerer Körperverletzung zu einer fünfjährigen Bewährungsstrafe und 1400 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt wurde, dass er Rihanna nach wie vor liebe.
"Meine Liebe für sie ist nie erloschen. Das wird nicht so leicht passieren", sagte Brown dem US-Magazin "People". Nach dem Übergriff auf Rihanna im Februar in Los Angeles sei er "verzweifelt" gewesen.
"Am selben Abend bin ich zu meiner Mutter gegangen und habe ihr erzählt, was passiert ist. Dann bin ich zusammengebrochen", sagte Brown in dem Interview. Die Mutter des Sängers, Joyce Hawkins, die selbst zum Opfer von Gewalttätigkeiten durch Browns Stiefvater geworden war, begleitete ihren Sohn zu dem Interview.
Auch in der CNN-Talkshow von Larry King nahm sie neben Brown Platz und versicherte: "Chris war zuvor niemals ein gewalttätiger Mensch, niemals." Sie habe sich bei einem Treffen mit Rihanna, die sie "Mom" nenne, für das Verhalten ihres Sohnes entschuldigt, sagte Hawkins in dem TV-Interview laut CNN unter Tränen.
"Kann nicht glauben, dass das passiert ist"
Brown räumte ein, dass er beim Anblick des Fotos der verprügelten Rihanna nicht fassen könne, dass er das getan habe. "Ich kann nicht glauben, dass das passiert ist." Wenn er die Berichte über die Attacke lese, komme es ihm vor, als lese er über einen Fremden. Zu seiner Verurteilung zu einem halben Jahr gemeinnütziger Arbeit sagte er: "Sie wollen, dass ich Müll einsammle und Graffitis entferne. Ich bin ein harter Arbeiter und ich will das tun."
Das CNN-Interview sollte am Mittwochabend in den USA in voller Länge ausgestrahlt werden. Zu einer schriftlichen Richtigstellung sah Brown sich inzwischen veranlasst, weil aus vorab verbreiteten Ausschnitten der CNN-Talkrunde hervorging, er könne sich an die Attacke nicht mehr erinnern.
Er habe sich in diesem Moment einfach "versprochen", als er auf die Frage von Larry King mit "Nein" geantwortet habe. Dieselbe Frage sei ihm während des einstündigen Interviews aber bestimmt vier Mal gestellt worden und alle anderen Male habe er betont, dass er es auch mit Rücksicht auf Rihanna nicht für angemessen halte, zu den Einzelheiten jenes Abends Stellung zu nehmen, betonte Brown laut "people.com". Natürlich erinnere er sich, was passiert sei.
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