Zeitmangel: Deutschland bekommt keinen "First Dog"
zuletzt aktualisiert: 08.06.2005 - 13:32München (rpo). Der Bundespräsident hat gerade in den Zeiten drohender Neuwahlen allerhand um die Ohren. Da ist es nur allzu verständlich, dass die Familie Köhler derzeit davon absieht, sich einen "First Dog" zuzulegen.
Dies sagte First Lady Eva Luise Köhler der Zeitschrift "Bunte". "Wir haben uns schon im Tierheim umgeschaut", sagte die Frau von Bundespräsident Horst Köhler. "Aber das Tier hat auch das Recht drauf, dass die Zeit da ist, um sich mit ihm zu beschäftigen."
Hilfreich in ihrer Rolle als First Lady findet Eva Luise Köhler die strengen Regeln des Protokolls. "Das Protokoll sorgt dafür, dass nichts schief geht", sagte die 58-Jährige.
Dabei gebe es aber "schnell die Freiheit, Details so zu gestalten, wie es der Situation entspricht". So habe sie beim Staatsbesuch der britischen Königin Elizabeth II. als Gastgeberin eigentlich links von Prinz Philip gehen müssen. "Da schaute er mich amüsiert an und sagte, bei ihm gehe eine Dame immer rechts..."
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