Salma Hayek: Die Frau, die Carla Bruni die Show stahl
zuletzt aktualisiert: 07.10.2008 - 10:59Düsseldorf (RPO). Vor der jüngsten Ausgabe des Erfolgsformats "Wetten, dass..?" wurde Carla Bruni als absoluter Stargast gehandelt. Doch über die Sängerin und Ehefrau des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy spricht nach ihrem Auftritt niemand mehr – Salma Hayek stahl ihr eindeutig die Show.
Thomas Gottschalk war sehr von Carla Bruni angetan. Sie sang und hauchte in ihr Mikro, danach holte sie der Moderator von der Bühne ab und begleitete sie auf die Couch. Dort unterhielt sie sich angeregt mit Designer Karl Lagerfeld und scherzte mit Gottschalk. Schnell verabschiedete sie sich aber wieder und überließ den Höhepunkt der Sendung der Schauspielerin Salma Hayek.
Hayek kam und verzauberte alle. Die Schauspielerin und Emmy-Gewinnerin, die durch Filme wie "After the Sunset", "Irgendwann in Mexiko", "Wild Wild West" und "From Dusk till Dawn" bekannt wurde, erzählte von ihrem Einsatz für Unicef.
Zusammen mit der Organisation setzt sie sich für die Eliminierung von Tetanus bis zum Jahr 2012 ein. Alle drei Minuten sterbe in 46 Ländern eine Person an den Folgen der Krankheit. Die Hayek-Kampagne soll dafür sorgen, dass sich 70 Millionen junge Frauen impfen lassen, wodurch eine Infektion ihrer Säuglinge verhindert werden soll.
Die gebürtige Mexikanerin will in erster Linie Frauen und Mütter aufklären. Sie sollen ihre Kinder vor Tetanus schützen. Das liegt der 42-Jährigen besonders am Herzen. Sie ist selbst Mutter einer mittlerweile einjährigen Tochter mit dem wohlklingenden Namen Valentina Paloma. Die Verlobung mit dem Vater des Mädchens, dem französischen Geschäftsmann François-Henri Pinault, löste sie im Juli auf.
Doch Hayek stellt Carla Bruni nicht nur wegen ihrem aktuellen Engagement in den Schatten. Da sie als Wettpatin verlor (ein BMX-Fahrer schaffte den Sprung über ein mit Rampen versehenes Haus nicht), musste sie in ein knappes Dirndl schlüpfen, das die Männerherzen höher schlagen ließ. Bruni zeigte sich hoch geschlossen, in dunkler Bluse und dunkler Hose.
Da bleibt ein großes Dekolletee und ein schwingender Rock doch eher im Gedächtnis. Und wenn das dafür sorgt, dass auch das Unicef-Engagement Hayeks nicht vergessen wird, können wir froh sein, dass sie die Wette verloren hat.
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