US-Schauspieler: Edward Norton als Hulk gefeuert
zuletzt aktualisiert: 12.07.2010 - 11:23Los Angeles (RPO). Schauspieler Edward Norton ("Fight Club") ist wegen mangelnder Teamfähigkeit gefeuert worden. Der 40-Jährige werde nicht wie ursprünglich geplant als Comicfigur Hulk in "The Avengers" zurückkehren, wie die Internetseite "E! Online" berichtete.
Der Film um eine Gruppe von Superhelden benötige Darsteller, die wie Robert Downey Jr. (Iron Man), Scarlett Johansson (Black Widow) oder Samuel L. Jackson (Nick Fury) als Teil eines Ensembles Höchstleistungen abliefern könnten, begründete demnach Produzent Kevin Feige von den Marvel Studios die Entscheidung. Honorarforderungen hätten keine Rolle gespielt.
Feige warf Norton indirekt auch vor, zu wenig Leidenschaft für die Rolle des Bruce Banner gezeigt zu haben. Norton hatte den Wissenschaftler, der sich bei Wutanfällen in ein Monster verwandelt, 2008 im Kinofilm "Der unglaubliche Hulk" verkörpert. "The Avengers" von Joss Whedon kommt am 3. Mai 2012 in Deutschland an.
Norton war Ende der 90er Jahre als Neonazi in "American History X" und als schizophrener Anführer des "Fight Clubs" in die erste Liga Hollywoods aufgestiegen. Seitdem war die Karriere des als schwierig verschrienen Schauspielers ins Stocken geraten. Norton war zuletzt als namenloser Polizist in der Komödie "Lügen macht erfinderisch" von Ricky Gervais im Kino zu sehen. Am 8. Juli wurde der Schauspieler von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zum Botschafter für biologische Vielfalt ernannt.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







