Schwere Vorwürfe gegen Madonna: Einer von beiden lügt
zuletzt aktualisiert: 20.04.2009 - 11:00Düsseldorf (RPO). Ein Fotograf bezichtigt Pop-Diva Madonna der Lüge. Die 50-Jährige war bei einem Reitunfall schwer gestürzt – angeblich, weil Paparazzi aus einem Gebüsch gesprungen und das Pferd scheu gemacht hätten. Alles erstunken und erlogen, behauptet nun ein Fotograf. Fest steht: Einer von beiden lügt. Es ist nicht das erste Mal, dass es zwischen der Popsängerin und Vertretern dieser zweifelhaften Berufsgattung knallt.
Was war geschehen? Die Popsängerin Madonna war erneut bei einem Reitunfall verletzt worden. Die 50-Jährige stürzte während eines Ausflugs in den Hamptons in New York am Samstag vom Pferd. Weil sie von Paparazzi bedrängt wurde, erläuterte später ihre Sprecherin Liz Rosenberg.
Die Fotografen seien aus dem Gebüsch regelrecht auf Madonna zugestürzt. Die Sängerin erlitt demnach Prellungen und "kleinere Verletzungen". Schon im Im Sommer 2005 hatte sich Madonna bei einem Reitunfall in England mehrere Brüche zugezogen.
Erstaunliche Beweisführung
Nun aber erhebt ein Fotograf schwere Vorwürfe. Am fraglichen Tag am Osterwochenende seien außer ihm überhaupt keine Fotografen in der Nähe gewesen, sagte der nicht namentlich genannte Promi-Jäger dem Klatsch-Blog tmz.com. Er selbst will Fotos von der Pop-Queen zu Pferde gemacht haben. Allerdings vor und deutlich nach dem Unfall.
Er selbst habe Bilder von ihrem Ausritt gemacht, dann aber das Gelände verlassen. Durch einen Anruf eines Informanten habe der dann vom Einsatz eines Krankenwagens erfahren, unterwegs wegen des Unfalls einer 50-Jährigen. Er habe eins und eins zusammengezählt und sei daraufhin noch einmal zum Ort des Geschehens zurückgefahren, um weitere Bilder zu machen.
Alle Berichte über Paparazzi als Unfallverursacher verweist in den Bereich der Fabel und führt dafür einen ganz erstaunlichen Beweis an: Hätte er er das Pferd zum Scheuen gebracht, gebe es schließlich Bilder vom Sturz.
Professionalisierte Rücksichtslosigkeit
Madonna und ihre Sprecherin sollen gelogen haben? Mit der Glaubwürdigkeit des Fotografen ist es so eine Sache, gehört er doch einer Berufsgruppe mit eher zweifelhaftem Leumund an. Immer wieder habe Paparazzi mit rücksichtslosen Aktionen Prominenten aufgelauert, sie bedrängt und sich mit Leibwächtern angelegt.
Darum hätte wohl auch Madonna Grund genug, es den Paparazzi einmal heimzuzahlen. Öfter schon wurde sie ihr Opfer. Wie etwa 2006 auf dem Flughafen in London, als sie in dem Gedränge blaue Flecken davontrug.Während des Gerangels trug die Sängerin ihren Adoptivsohn David auf dem Arm.
Ein Einzelfall glauben Sie? Von wegen. Schauen Sie doch mal in unsere bizarre Sammlung von Konfrontationen zwischen Paparazzi und Promis.
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