Gerüchte um Schwangerschaft Carla Brunis: Frankreich hofft auf das First Baby
VON MATTHIAS BEERMANN - zuletzt aktualisiert: 03.11.2009 - 20:20Paris (RP). Die Pariser Gerüchteküche brodelt: Ist die Frau von Präsident Nicolas Sarkozy schwanger? Dass sich Carla Bruni Nachwuchs wünscht, hat sie selbst zugegeben. Weil sie sich in der Öffentlichkeit rar macht, steigt die Spannung.
Empörung über verprasste Steuergelder, Murren in seiner Partei, Meinungsumfragen düster wie das November-Wetter über Paris: Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy (54) hat nicht viel zu lachen in diesen Tagen. Aber vielleicht ist Monsieur le Président mit seinen Gedanken ja auch ganz woanders, tuscheln die Tratschmäuler. Carla Bruni (41), Frankreichs glamouröse First Lady, soll schwanger sein.
Die Gerüchteküche brodelt, seit der Werbe-Guru Jacques Séguéla unlängst im französischen Klatschblatt „Voici” den heißen Kinderwunsch im Elysée-Palast thematisierte. „Nicolas und Carla wollen unbedingt ein Kind. Das hat Carla selbst schon oft gesagt, sonst dürfte ich das auch gar nicht von mir geben. Aber mittlerweile weiß es doch jeder”, plauderte Séguéla, der Sarkozy und Bruni vor knapp zwei Jahren bei einem privaten Abendessen miteinander bekannt gemacht hatte. „Sie sind ein junges Paar, und sie wollen, wie andere junge Paare auch, eine Familie gründen.”
Carla Bruni hatte zuvor schon selbst angedeutet, dass sie nichts gegen Nachwuchs einzuwenden hätte. „Ich bin nicht schwanger, und das bedaure ich, weil ich es mag, wenn ich es bin”, erklärte sie schon 2008 in einem Interview. Im Frühjahr dann sorgte sie sich im Gespräch mit den Frauen-Magazin „Figaro Madame” auf die Frage nach dem Kinderwunsch: „Ich würde gern, aber ich weiß nicht, ob es mir mein Alter erlaubt.”
Seither spähen Fotografen und Klatschreporter systematisch nach verräterischen Anzeichen für eine mögliche Schwangerschaft. Wölbt sich da etwa ein Bäuchlein? Zeigt die gertenschlanke First Lady plötzlich ungewöhnlichen Appetit? Nun wird die auffällige Zurückhaltung der Präsidentengattin bei öffentlichen Auftritten als mögliches Indiz für eine Schwangerschaft gedeutet.
So machte die ansonsten sehr aufs Scheinwerferlicht bedachte Bruni sich zuletzt ungewöhnlich rar, zog sich über die Herbstferien in die Villa ihrer Mutter an der Côte d‘Azur zurück. Selbst bei der Vorstellung ihres persönlichen Internetauftritts vor drei Wochen trat Bruni nicht in Erscheinung.
Für den Fall, dass es denn tatsächlich klappen sollte mit dem First Baby im Elysée-Palast, spekulieren politische Berater längst ganz unromantisch über einen möglichen Werbe-Effekt für den Präsidenten. Bilder der glücklichen Eltern, die Mutter mit einem Säugling auf dem Arm im Stil von Jacky Kennedy, dürften, da sind sich die Auguren ziemlich sicher, Sarkozys angekratzte Popularität aufpolieren. Sogar über einen unter politischen Aspekten perfekten Geburtstermin diskutieren einige schon. 2012 steht Sarkozy zur Wiederwahl.
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