Äußerungen über Homosexualität: Gloria von Thurn und Taxis legt nach
zuletzt aktualisiert: 14.09.2008 - 15:08Berlin (RPO). Fürstin Gloria von Thurn und Taxis hat in der vergangenen Woche für Aufsehen gesorgt, als sie sagte, gegen das Schwulsein helfe nur Beten. Nun legte die Fürstin nach.
Gloria von Thurn und Taxis äußerte sich erneut über Homosexualität. "Erst mal glaube ich, dass es reine Homosexualität so gar nicht gibt", vertraute sie der "Bild am Sonntag" an. "Das ist eine Zeit lang modern, so wie damals bei den alten Griechen. Und dann wird daraus ein Kult gemacht", führte sie weiter aus. Sie glaube, dass ein homosexueller Mann auch Frau und Kinder haben könne.
Auch über die Sexualität in anderen Kontinenten hat Thurn und Taxis eine Meinung: "Die Afrikaner sind mitnichten anders drauf als wir. Dass die mehr 'schnackseln', hat mit den klimatischen Bedingungen da unten zu tun", wird sie in der Zeitung zitiert.
Fürstin sieht sich als Sünderin
Gloria von Thurn und Taxis äußerte sich auch über sich selbst. Sie hoffe, dass sie irgendwann einen gnädigen Gott vorfinde und keinen gerechten, sagte die 48-Jährige der Zeitung "Bild am Sonntag" laut Vorabbericht. "Wenn es ein gerechter Gott ist, heißt es für mich: 'Ab in die Hölle!', fügte sie hinzu.
Auf die Frage, welche Verfehlungen sie sich vorzuwerfen habe, sagte Thurn und Taxis: "Für alles Mögliche: Für meinen Egoismus, meine Rücksichtslosigkeit, für tausend Sachen. Wenn ich beichten gehe, kommt ganz schön was zusammen." Deshalb gehe sie auch einmal im Monat für fünf Minuten beichten.
Über Gerüchte, dass ihr verstorbener Mann Johannes diverse sexuelle Präferenzen gehabt haben soll, sagte Thurn und Taxis: "Ich weiß es nicht. Aber mein Gott, das waren die wilden 70er-Jahre. Mein Mann war ein Kind seiner Zeit, der hat nix ausgelassen. Johannes und ich haben uns sehr geliebt, und er war froh, als wir uns gefunden hatten. Er wollte Kinder, ein bürgerliches Leben."
Harte Äußerungen in Talkshow
Vor einer Woche sagte die Fürstin in der Talkshow von Sandra Meischberger: "Die Pille ist eine Form von Abtreibung, das dürfen wir nicht vergessen". Sie würde auch ihrer eigenen Tochter raten, nicht die Pille zu nehmen.
Gekonnt entlockte Sandra Maischberger ihrem Gast ein weiteres scharfzüngiges Statement. Ob sie Homosexualität als abnorm und unnatürlich verstehen, wollte die Moderatorin wissen. „Natürlich“, betonte Meisner. Die Fürstin setzte gewohnt noch einen drauf: Gegen das Schwulsein helfe nur „viel Beten“. Gewagte These.
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