Es geht um den Eintrag ins "Guinness-Buch der Rekorde": Gotthilf Fischer streitet mit Freddy Quinn
zuletzt aktualisiert: 22.09.2004 - 17:51Hamburg (rpo). Gotthilf Fischer und Freddy Quinn streiten sich um einen Eintrag ins "Guinness-Buch der Rekorde". Dabei geht es um die Leitung des größten Chores der Welt...
Der 72 Jahre alte Quinn hatte beim Geburtstag des Hamburger Hafens mit 88.600 Menschen einen Weltrekord im Chorsingen aufgestellt, wie die "Bild"-Zeitung berichtete. Der 76-jährige Chorleiter hält dagegen, dass er bereits 1990 in Dresden mit 142.000 Menschen gesungen habe.
Quinn betonte: "Ist mir doch wurscht, was Herr Fischer da behauptet." Die Herren vom Guinness-Buch seien schließlich an ihn herangetreten.
Fischer entgegnete am Mittwoch in der ZDF-Sendung "Hallo Deutschland": "Ich kann eigentlich nur darüber lachen, aber jetzt melde ich meine Geschichte an, dass wir da vielleicht ins Buch kommen. Da hätte ich nie dran gedacht, weil mir das eigentlich wurscht ist, aber jetzt, glaub' ich, melde ich mich an."
Der Chorleiter bezeichnete Freddy Quinn als "prima Sänger", der ein "alter guter Freund" sei und bleibe. "Ich hab' mit ihm viele musikalische Schlachten geschlagen - mit Riesenerfolg", sagte Fischer. Er sinnierte über die Motive Quinns für die Rekordanmeldung: "Ich weiß nicht, warum er das will oder braucht, aber wenn an ihn herangegangen wurde, kann er vielleicht nix dafür. Aber wenn er's bewusst gemacht hat, dann war's nicht sehr klug." Quinn sei ein toller Sänger. "Er soll weitersingen, dann hat er auch Erfolg", sagte Fischer. "Ich dirigiere weiter und in jedem Fall mehr Menschen als er auf der Fläche gehabt hat."
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