Amboss statt Kamera: Heinz Hoenig wäre manchmal lieber Schmied
zuletzt aktualisiert: 15.07.2005 - 13:12Osnabrück (rpo). Schauspieler Heinz Hoenig wäre manchemal lieber Schmied und stünde am Amboss statt vor der Kamera. "Ich hatte Situationen - wenn ich das alles gewusst hätte, dann wäre ich weiter Schmied geblieben", sagte der 53-Jährige über die Schattenseiten seines Berufs.
Hoenig sprach mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Als Schauspieler werde einem auch im Privatleben auf die Finger geschaut. Der Mime hatte laut dem Blatt nach seiner Ausbildung zum Schlosser unter anderem als Silberschmied gearbeitet.
Zu seiner Trennung von Ehefrau Simone ist nach Ansicht Hoenigs öffentlich alles gesagt. "Es ist ja auch nicht schlimm, wenn man nach 20 Jahren nicht mehr zusammenlebt", betonte der Schauspieler, der derzeit im Thriller "Antikörper" im Kino zu sehen ist. Die Trennung bedeute nicht, dass er keinen Kontakt mehr zu seiner Frau und seinen zwei Kindern habe: "Das ist im Gegenteil so."
An einmal begangene Fehler verschwendet Hoenig keinen Gedanken. "Mein größter Fehler wäre, wenn ich zu sehr darüber nachdenken würde, was mein größter Fehler wäre", sagte der 53-Jährige. Er akzeptiere lieber das, was er fehlerhaft gemacht habe und schaue nach vorne.
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