Schleuderpreis für Aktbild erwartet: Ist nackte Bruni nichts wert?
zuletzt aktualisiert: 09.04.2008 - 15:41Düsseldorf (RPO). Ein Aktfoto der französischen First Lady drohte zunächst für den nächsten Skandal um Staatspräsident Nicolas Sarkozy und seine Gattin zu sorgen. Doch offenbar ist das Interesse an Carla Bruni abgeflaut. Anders ist es nicht zu erklären, dass die Nacktaufnahme für rund 2500 Euro verscherbelt werden soll.
Der Fotograf schätzt den Wert des Bildes, das am 10. April in der New Yorker Dépendance des Auktionshauses „Christie’s“ versteigert wird, natürlich deutlich höher ein. Fakt ist jedoch, dass derzeit keine adäquaten Gebote erwartet werden.
„Der Marktwert und der künstlerische Wert eines Objekts sind nicht immer identisch“, erklärte der Direktor des Kunstmuseums Winterthur, Urs Stahel, gegenüber der Schweizer Zeitung „News“. Trotzdem schätzt er die Preisvorstellung des Fotografen, der seinem Bild einen Wert von rund 65.000 Euro attestiert, als realistisch ein.
Der Erlös der Versteigerug war ursprünglich für eine Einrichtung von Beat Richner gedacht. Dieser lehnte die Spende durch das „Skandalbild“ allerdings ab. Fotograf Comte kobnterte: „Das Bild hat nichts Anrüchiges, es entstand 1993 für eine 'Safer Sex'-Kampagne zur Aidsprävention.“ Er könne die Reaktion nicht verstehen und werde das Geld nun der „Sodis“-Stiftung zukommen lassen.
Unterdessen lüftete Comte ein weiteres Geheimnis: Vom früheren Model Bruni soll es weitere Nacktbilder geben. Aufnahmen, „die viel provozierender sind, etwa Aktfotos von Helmut Newton“.
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