"Ausgepowert und orientierungslos": Joaquin Phoenix verordnete sich Alkoholentzug
zuletzt aktualisiert: 24.01.2006 - 11:44München (rpo). Hollywood-Star Joaquin Phoenix sorgt derzeit in den Kinos für Begeisterung mit seinem Film über die Countrylegende Johnny Cash. Privat ist ihm nun aufgefallen, dass er in Sachen Alkohol meist ein wenig über die Stränge geschlagen hat. Ergebnis: ein selbst verordneter Alkoholentzug.
"Ich habe nicht jeden Tag getrunken, aber ich brauchte Alkohol, um mich gut zufühlen, das fiel mir während der Dreharbeiten auf", sagte er dem Lifestyle-Magazin "Max".
Er habe über ein Jahr lang an dem Film "Walk the line" über das Leben der Countrylegende Johnny Cash gearbeitet. "Danach war ich völlig ausgepowert und orientierungslos", sagte er.
Phoenix war für seine Rolle mit dem Golden Globe ausgezeichnet worden und kann sich Hoffnungen auf den begehrten Oscar machen. Er halte aber "nichts von dieser Oscar-Fixiertheit", sagte der 31-Jährige.
"Wenn die letzte Klappe fällt, ist ein Film für mich beendet. Dann muss ich mich von meiner Rolle trennen und überlegen, was ich mit meinem Leben anfangen will."
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