Erfindung: Katzeklo, Katzeklo, ja das macht die Katze froh
zuletzt aktualisiert: 04.05.2005 - 16:53Sydney (rpo). Laut Helge Schneider, macht das Katzeklo die Katze froh. Ob das auch bei der Erfindung einer Australierin der Fall ist, lassen wir mal offen. Noch hat sich keine Katze dazu geäußert, ob es für sie toll ist, mithilfe einer speziellen Vorrichtung eine normale Toilette zu benutzen.
Die Mutter zweier Kinder war es Leid, auch noch hinter der Katze der Familie hinterherzuputzen. Sie habe sich von dem Kinofilm "Meet the Fockers" ("Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich") inspirieren lassen, in dem eine Katze gezeigt wird, die auf das Familien-WC geht, sagte Jo Lapidge am Mittwoch in Sydney der Nachrichtenagentur AFP.
Lapidges Idee könnte gutes Geld bringen: Nachdem sie über 2000 Anfragen zu ihrem Bausatz bekommen hat, soll das "Litter-Kwitter" genannte Set in etwa zwei Monaten für einen Preis zwischen 48 und 90 Euro auf den Markt kommen.
Mit Hilfe von Toilettenbrillen baute Lapidge rund 15 Prototypen, die ihre Burma-Katze Doogal daran gewöhnen sollten, das WC zu benutzen. Nach anfänglichem Widerstand wurde Doogal dank der Vorrichtungen tatsächlich in drei Monaten stubenrein. Andere Katzen würden es in acht Wochen schaffen, vermutet Lapidge.
Das System basiert auf drei Schalen, die in der Toilettenschüssel eingelassen werden. Jede Schale hat ein etwas größeres Loch in der Mitte als die vorherige, wodurch sich die Katze daran gewöhnt, ihre Notdurft zu verrichten, während sie auf dem Toilettensitz balanciert.
Ist die Katze erst einmal stubenrein, sind die Schalen nicht mehr notwendig. Eines allerdings hat Lapidge nicht geschafft: Ihrer Katze beizubringen, die Spülung zu betätigen.
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