Dustin Hoffman: "Küssen ist besser als Kampfsport"
zuletzt aktualisiert: 23.06.2008 - 16:21Berlin (RPO). Hollywood-Star Dustin Hoffman kann mit asiatischem Kampfsport nicht allzu viel anfangen. "Umarmen und küssen ist besser als Kung Fu", sagte der 70-Jährige am Montag in Berlin kurz vor der Deutschlandpremiere des Animationsfilms "Kung Fu Panda", in dem er eine Rolle spricht. Allerdings wisse er auch nicht viel über Kampfsport und die Spiritualität. "Ich war früher ein Tennisspieler."
Hoffman sagte, mittlerweile möge er Animationsfilme sehr gerne. "Das ist eine völlig neue Kunstform." Früher habe er große Vorurteile dagegen gehabt und gedacht, sie seien nur für Kinder. Nach seiner Sprechrolle finde er Animationsfilme jedoch bemerkenswert. So könnten beispielsweise Menschen als Tiere dargestellt werden. "Dadurch können wir Dinge anders sehen. Was für ein Tier würde wohl George W. Bush sein?", fragte er lachend.
Hoffman sagte, Rollenangebote spreche er nicht mit seiner Familie ab. "Ein Schauspieler nimmt die Rolle an, die ihm angeboten wird", sagte er ironisch. Ansonsten hätte er, als seine Kinder in einem gewissen Alter gewesen seien, auch in Pornos mitspielen müssen.
Am Montagabend sollte die Deutschlandpremiere des Films am Potsdamer Platz in Berlin stattfinden. In dem Film träumt ein pummeliger Bär davon, ein berühmter Kung-Fu-Kämpfer zu sein. Doch im Grunde ist jedem klar, dass er besser Sprüche klopfen als raffinierte Kampftechniken anwenden kann. In der Originalversion sprechen neben Hoffman Jack Black, Angelina Jolie, Lucy Liu und Jackie Chan die Hauptrollen. In der deutschen Synchronversion sind unter anderen Hape Kerkeling, Gottfried John, Bettina Zimmermann, Thomas Fritsch und Cosma Shiva Hagen zu hören.
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