Vom Dschungel zurück in die ARD?: Lisa Fitz: Dschungelcamp war ein Fehler
VON FRANZISKA BLUHM - zuletzt aktualisiert: 14.08.2008 - 07:40Düsseldorf (RPO). Lisa Fitz war einmal eine gefeierte Kabarettistin mit gutem Ruf. Doch 2004 entschloss sie sich ins "Dschungelcamp" zu ziehen, um mit Daniel Küblböck und Costa Cordalis um den Titel des Dschungelkönigs zu kämpfen. Das kostete sie den Job bei der ARD. Vier Jahre danach zeigt sie Reue. Jetzt will sie es nochmal wissen.
Ihre scharfe Zunge, mit der sie gerne volkstümlich-derbe gegen Wichtigtuer und Machos wettert, ist deutschlandweit gefürchtet. Immer noch, denn ihr Kabarettprogramm hat sie auch nach dem Eklat, den sie durch die Teilnahme an der Dschungelshow auslöste, nie aufgegeben.
Denn 2004 kündigte der Saarländische Rundfunk der heute 56-Jährigen die Zusammenarbeit auf. Dort hatte sie die regelmäßige Fernsehsendung "SR Geselslchaftsabend" moderiert. Damals sah SR-Intendant Fritz Raff "keine gemeinsame Zukunft mehr von Lisa Fitz und dem Sender". Problem: Die erste Staffel der RTL-Sendung wurde von Medienwächtern kritisch beäugt. Raff empfand das Mitwirken von Lisa Fitz "verheerend" für das Niveau der öffentlich-rechtlichen Sendung.
Doch damit ist nun Schluss: In einer gemeinsamen Erklärung, die Lisa Fitz auf ihrer Internetseite veröffentlicht hat, machen Fitz und Raff klar: Wir wollen wieder zusammenarbeiten.
Lisa Fitz bereut, erklärt öffentlich, dass ihre Teilnahme mit ihrer Arbeit als Kabarettistin "unvereinbar und daher ein Fehler" gewesen sei. Und auch Intendant Raff gibt zu: "Man muss jemanden auch mal einen Fehler verzeihen!".
Weiter heißt es, dass es nun auch wieder möglich sei, punktuell zusammenzuarbeiten. Offenbar hat das Erste Pläne mit der Kabarettistin. Und über die werden wir sicherlich bald informiert werden.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum








