Vater-Sohn-Gespräche: Noah Becker hat ein enges Verhältnis zu Boris
zuletzt aktualisiert: 10.07.2011 - 10:51Berlin (RPO). Noah Becker spricht mit seinem Vater Boris über Liebeskummer. "Er ist da ein kompetenter Ansprechpartner", sagte der 17-Jährige. Solche Probleme bespreche er lieber mit seinem Vater, als mit anderen.
"Er ist ein Profi, warum soll ich den nicht um Rat bitten", so Noah in einem Interview mit der "Bild am Sonntag. Boris Becker ergänzte: "Bei Liebeskummer ist Noah der Meinung, dass ich da etwas mehr Erfahrung habe. Diese Erfahrung gebe ich gern ungefiltert und direkt weiter."
Über die Trennung von seiner Frau Barbara redete Becker nicht sofort mit seinem ältesten Sohn. "Ich habe gewartet, bis Noah in einem Alter war, in dem er das verstehen konnte", erzählte der 43-Jährige.
Noah berichtete: "Ich habe damals nicht richtig nachgefragt, ich wollte es nie genau wissen. Das Verstehen kam erst mit der Zeit: Mit 12 oder 13 Jahren habe ich gefragt."
Mit seiner Mutter habe er hingegen bis jetzt "noch nicht so richtig" über das Thema gesprochen. "Ich meine: Sie kennt die Geschichte und ich kenne die Geschichte jetzt auch, und so ist es halt...", sagte Noah.
Das Verhältnis zwischen dem in Miami lebenden Noah und seinem Vater ist eng. "Wir stehen jeden Tag in Kontakt", erzählte der 17-Jährige. Der ehemalige Tennisprofi verweist auf die regelmäßigen gemeinsamen Urlaube, in denen Vater und Sohn viel Zeit miteinander verbrächten.
"Vergleicht man das mit einem berufstätigen Vater, der um 7.00 Uhr das Haus verlässt und abends die Kinder eine halbe Stunde sieht, bin ich nicht weit dahinter", berichtete Becker.
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