Gemeinsames Mittagessen in Beverly Hills: Oscar-Promis feiern sich warm
zuletzt aktualisiert: 06.02.2007 - 13:28Beverly Hills (RPO). Die Spannung in Hollywood steigt. Nur noch drei Wochen, dann werden die heiß begehrten Oscars verliehen. Um die Nominierten schon einmal in die richtige Stimmung zu bringen, wurde im edlen Beverly Hills Hilton jetzt groß gefeiert. Und fast alle waren da!
Schauspieler und Kameraleute, Visagisten und Drehbuchautoren, Regisseure und Songwriter kamen zum Mittagessen zusammen. Beim Oscar Nominees Luncheon gratulierten sich die geladenen Gäste gegenseitig und ließen sich der Tradition entsprechend gemeinsam fotografieren.
"Hier in diesem Raum sind alle Nominierten gleich", sagte der Präsident der amerikanischen Filmakademie, Sid Ganis, in seiner Rede. In entspannter Atmosphäre plauderte die für einen Oscar als beste Schauspielerin nominierte Helen Mirren ("Die Queen") mit der erst zehn Jahre alten Abigail Breslin aus dem Film "Little Miss Sunshine".
Eddie Murphy verließ die Veranstaltung noch vor dem Hauptgang, im Gegensatz zu Clint Eastwood, Leonardo DiCaprio und Steven Spielberg, die sich gut zu amüsieren schienen.
Einen Preis als bester Cheerleader hätte sich Schauspieler Will Smith verdient, der bei der Verlesung der Namen aller Nominierten jeden einzelnen frenetisch bejubelte. Als er selbst genannt wurde, klatschte er jeden in seiner Umgebung ab und umarmte auf der Bühne den Akademiepräsidenten Ganis. Für Regisseur Martin Scorsese und Peter O'Toole gab es Standing Ovations.
Zuvor hatte Smith vor Journalisten betont, er sei so stolz auf seine Arbeit in "Das Streben nach Glück", dass er gar keinen Oscar mehr brauche. "Ich schwöre, ich brauche keinen Preis", sagte er. "Ich könnte platzen, sollte ich tatsächlich etwas gewinnen."
Zusätzlich zu ihren Urkunden und einem offiziellen Oscar-Sweat-Shirt erhielten die Nominierten noch Kassettenrekorder - als Wink mit dem Zaunpfahl, die Dankesreden möglichst kurz zu halten, denn die enthaltenen Kassetten waren nur je 45 Sekunden lang. Auf seinen ersten Oscar hofft am 25. Februar auch der Tontechniker Kevin O'Connell: Er wurde bereits zum 19. Mal nominiert, konnte aber noch nie gewinnen.
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