Literaturpapst bleibt beim Lesen: Reich-Ranicki findet TV immer noch blöd
zuletzt aktualisiert: 30.05.2010 - 19:31
Düsseldorf (ddp). Marcel Reich-Ranicki (89), Literaturkritiker, hasst es, im Bett zu lesen. "Es ist mir zu unbequem; ich wüsste auch nicht, wie ich im Bett das Buch halten sollte", sagte er der "Bild am Sonntag". Ein wenig in Zeitschriften zu blättern, sei das Äußerste, was er sich an Bettlektüre vorstellen könne. Generell Missvergnügen bereitet Reich-Ranicki das Fernsehen. Er suche zwar immer nach Sendungen, die ihm gefallen könnten, werde aber selten fündig. "Mich interessieren doch keine Filme, unentwegt gezeigte Filme, über Tiere. Über Kaninchen oder Hunde - das sind nicht meine Themen."
Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki steht am Samstag (11.10.08) in Koeln bei der Verleihung des Fernsehpreises auf der Buehne. Reich-Ranicki hat am
Samstag bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises in Koeln fuer einen Eklat gesorgt. Der 88-jaehrige Literaturkritiker, der fuer das "Literarische Quartett" mit dem Ehrenpreis der Stifter geehrt werden sollte, lehnte die Annahme der Auszeichnung voellig ueberraschend ab. (zu ddp-Text)
Foto: ddp, ddp
Quelle: DDP/pst
Links zu diesem Artikel
Schreiben Sie über diesen Artikel und benutzen Sie die Trackback-URL , damit Ihr Eintrag hier erscheint
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:
Anzeige:
Aktuell bei RP Online
mehr Gesellschaft
aus der Region
Videos
Anzeige
Mehr Gesellschaft
Bilderstrecken
Spiele
Anzeige
Top-Services
Videos
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







