Schotten-Alarm in Hollywood: So geizig sind die Stars
zuletzt aktualisiert: 10.12.2008 - 11:15Los Angeles (RPO). Wer viel hat, kann auch viel geben. Könnte man meinen. Aber was einige sogenannte Stars in den USA so an Trinkgeld spendieren, gehört einfach in die Kategorie: Unverschämtheit. Seit einiger Zeit sammeln wehrhafte Kellner im Internet Warnhinweise vor Schotten-Promis. Es entstand ein Ranking, dass einigen Stars reichlich peinlich seien dürfte.
In jedem Reiseführer für USA-Touristen wird darauf hingewiesen: Geben Sie ausreichend Trinkgeld. Gerne 20 Prozent, mindestens jedoch zehn Prozent des Betrages auf der Rechnung. Das gehört sich einfach so. Weil die Kellner wenig verdienen und darauf angewiesen sind. Und Millionen Touristen halten sich Jahr für Jahr brav an diese Vorschriften.
Schotten-Alarm in Hollywood: So geizig sind die Stars
Und was tun die Hollywood-Stars? Menschen also, die sich selbst jeden erdenklichen Luxus erlauben? Nun ja, viele von ihnen sind ziemlich knausrig. Britney Spears zum Beispiel. In einem Restaurant in Los Angeles speiste das Popsternchen fürstlich für über 250 Dollar. Dann verschusselte Britney auch noch ihre Digitalkamera und verlangte von den Kellnern Hilfe bei der Suche. Und gab es hinterher Trinkgeld: Fehlanzeige! Keinen einzigen Cent...
Findige Kellner haben vor einiger Zeit die passende Antwort darauf gefunden. Auf der Website "Bitter Waitress" ("Verbitterte Kellner") berichten sie online von ihren schlechten Erfahrungen mit den Reichen und Schönen. In der "Shitty Tipper Database" ("Datenbank der miserablen Trinkgeldgeber") können Kollegen und Interessierte nachlesen, welcher Promi sich mal wieder von seiner besonders schottischen Seite zeigt.
Und so müssen Britney, Jennifer Lopez oder die Olsen-Zwillinge zumindest damit rechnen, dass ihr schlechtes Benehmen publik wird.
Aber es gibt nicht nur negative Beispiele. So zeigt sich Schauspielerin Natalie Portman dem Vernehmen nach stets sehr freigiebig gegenüber dem Personal. Und Popsänger Justin Timberlake lässt schon mal einfach so 150 Dollar auf dem Tisch liegen.
Womit die Ehre der Promis zumindest teilweise wieder hergestellt sein dürfte..
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