Moderator war nicht Herr seiner Sinne: "Spaghetti-Affäre": Moik erklärt Ausrutscher mit Narkotika
zuletzt aktualisiert: 27.04.2004 - 13:27Hamburg (rpo). Volksmusikmoderator Karl Moik erklärt seinen Aussetzer im jüngsten "Musikantenstadl" mit der Wirkung von Narkotika. Moik hatte nach einem Herzinfarkt drei Bypässe bekommen.
Moik war nach eigenen Worten beim "Musikantenstadl" am 17. April nicht ganz Herr seiner Sinne. Der 65-jährige österreichische Moderator erklärte damit seine Entgleisung: Er hatte die Italiener als "Spaghetti-Fresser" bezeichnet. "Da muss mich der Teufel geritten haben", sagte Moik am Montagabend in der ARD-Sendung "Beckmann". "Das gehört eigentlich gar nicht zu meinem Wortschatz. Wie mir das rausrutschen konnte, ist mir ein Rätsel."
Die Schuld liege bei ihm, "aber es kann sein, dass ich durch die vielen Narkotika, die ich bekommen habe, etwas ausgesetzt habe", erklärte Moik. Er habe gemerkt, dass er während der Sendung müde geworden sei und langsamer gesprochen habe als sonst.
Im Februar hatte er nach einem Herzinfarkt drei Bypässe gelegt bekommen. Während der sieben Tage auf der Intensivstation sei er "in einer anderen Welt" gewesen. Moik sah sich weit in die Vergangenheit zurückversetzt. "Ich habe Leute mit Spitzhüten gesehen. Und ich konnte miterleben, was damals geredet wurde. Alles war so real, als sei ich live dabei."
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum








