Ehemaliger Wimbledon-Sieger: Stich pöbelt gegen weibliche Tennis-Stars
zuletzt aktualisiert: 21.06.2009 - 19:42London/Düsseldorf (RPO). Am Montag geht das traditionsreiche Tennisturnier in Wimbledon los. Ex-Tennisstar Michael Stich sorgt bereits im Vorfeld für Ärger: Er kritisierte die weiblichen Spielerinnen wegen ihres Auftretens. Ihnen gehe es nur darum, sich zu verkaufen.
Michael Stich sorgt für Ärger! Der ehemalige Wimbledon-Sieger soll das Turnier als Co-Kommentator für die BBC begleiten, doch jetzt machte er in einem ganz anderen Bereich von sich reden. Stich griff die weiblichen Spielerinnen in der englischen Zeitung "Mail on Sunday" heftig an! Tenor: Den jungen Frauen seien Glamour und ein sexy Auftreten ebenso wichtig wie das Abschneiden auf dem Platz.
"Sie wollen gut aussehen - und auf ihr Aussehen und das Ganze legen sie großen Wert", zitierte das Blatt den 41-Jährigen, der das Turnier 1991 gewann. "Das ist es, was sie verkaufen", fügte Stich auf Nachfrage hinzu. Mit seinem umstrittenen Thesen liegt Stich sicherlich nicht vollständig daneben. Im Gegensatz zu früher treten die Spielerinnen immer häufiger abseits des Platzes auf. Eine Spielerin wie Anna Kurnikowa machte mehr Geld mit Werbung als mit Siegen.
Trotz des Trubels: US-Spielerin Serena Williams scheint mit Stichs Äußerungen keine Probleme zu haben. "Sex sells", wurde sie von dem Blatt zitiert.
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