Formel 1: Tierschützer rügen "Torero" Alonso
zuletzt aktualisiert: 17.03.2006 - 14:27Kuala Lumpur (rpo). Der Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso zieht derzeit die Kritik von Tierschützern auf sich. Grund: Nach einem gewonnenen Rennen zeigt sich Alonso stets in den Posen eines spanischen Stierkämpfers.
Die indische Parlamentarierin Maneka Gandhi forderte den selbsternannten "Torero" im Namen der internationalen Tierrechtsorganisation PETA in einem offenen Brief auf, beim Jubeln nach dem Rennen auf solche Posen zu verzichten.
Zur Begründung führte Gandhi an, der Stierkampf sei ein "rohes, grausames und feiges Spektakel". Der Versuch, ihn zu glorifizieren, stelle eine Beleidigung von Millionen Menschen dar, die sich auf der ganzen Welt gegen Tiermissbrauch wehren, "darunter auch Menschen, bei denen Kühe aus religiösen Gründen ein hohes Ansehen genießen".
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