César-Verleihung in Paris: Tilda Swintons skurrile Kleiderkiste
zuletzt aktualisiert: 28.02.2009 - 13:37Düsseldorf (RPO). Sie hat zwar nicht abgeräumt - trotzdem zog Tilda Swinton bei den César-Awards alle Blicke auf sich. Die Schottin schockierte bei der Filmpreisverleihung in Paris einmal mehr mit einem extravaganten und farbenfrohen Abendkleid. Mit einem Preis für die beste Schauspielerin im Film "Julia" wurde es aber nichts.
Dafür machte sie Schlagzeilen mit ihrer Garderobe, und dies nicht zum ersten Mal. Schon auf der diesjährigen Berlinale oder auch bei den Oscars unterstrich die 48-Jährige deutlich, dass die Geschmäcker unterschiedlich sein können - höchst unterschiedlich.
Die neueste Errungenschaft in ihrer Kleidersammlung ist das kunterbunte Kleid, dass sie bei den César-Awards präsentierte. Bodenlang und mit Glitzersteinchen auf den Ärmeln konnte man Frau Swinton darin nicht übersehen. Sie kann aber auch mit strengeren Farben auffallen. Wenn die schwarze Mütze aussieht, wie ein gefärbter Yeti, oder das weiße Keid vor lauter Plissée-Falten ganz wuschig macht.
Den Preis hat Tilda Swinton aber trotz ihres aufsehen erregenden Auftritts nicht bekommen. Den "französischen Oscar" für die beste Hauptdarstellerin schnappte sich die Actrice Yolande Moreau. Ihr Film "Séraphine" war mit Abstand der große Sieger und räumte in sieben Kategorien ab. Es geht darin um den Aufstieg der Malerin Séraphine de Senlis.
Dustin Hoffmann bekam den César für sein Lebenswerk. Vincent Cassel bekam für seine Rolle in dem Thriller "Mesrine" den Preis als bester Schauspieler. Der Krimi über Jacques Mesrine, einen der bekanntesten Verbrecher Frankreichs, war für insgesamt zehn Kategorien nominiert und bekam den César-Award in drei Bereichen.
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