Vor Gericht: Travolta spricht über Autismus seines Sohnes
zuletzt aktualisiert: 24.09.2009 - 15:46New York (RPO). Schauspieler John Travolta hat am Mittwoch vor Gericht erstmals über den Tod seines 16-jährigen Sohns Jett ausgesagt. In dem Prozess auf den Bahamas sind zwei Personen angeklagt, die Travolta im Zusammenhang mit dem Tod des Jungen um 25 Millionen Dollar erpresst haben sollen. Der Schauspieler sagte vor Gericht erstmals öffentlich, dass sein Sohn an Autismus erkrankt war, wie die Zeitschrift "People" berichtete.
Jett habe alle fünf bis zehn Tage einen epileptischen Anfall erlitten. Der Teenager war im Januar während eines Familienurlaubs auf den Bahamas an einem Krampfanfall gestorben. Travolta hatte nach eigenen Angaben versucht, seinem Sohn mit Mund-zu-Mund-Beatmung das Leben zu retten.
Die Anklage wirft einem Sanitäter und dessen Anwalt und der früheren Senatorin Pleasant Bridgewater vor, den Schauspieler mit persönlichen Informationen erpresst zu haben. Die Beschuldigten streiten dies ab. Gegenstand des am Dienstag begonnenen Prozesses ist auch ein Dokument, das Travolta noch im Krankenwagen unterschrieben hatte.
Er habe den Fahrer des Krankenwagens gebeten, seinen Sohn zum Flughafen zu fahren, sagte Travolta dem Bericht zufolge vor Gericht. Daraufhin habe er ein Dokument unterzeichnet, mit dem er die Verantwortung für die Entscheidung übernommen habe. Er habe das vom Fahrer ausgehändigte Dokument jedoch nicht gelesen. Jett war schließlich doch in ein örtliches Krankenhaus gebracht und dort für tot erklärt worden.
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