Miranda Leonhardt: Vom Tatort in den Playboy
VON CAROLA SIEDENTOP - zuletzt aktualisiert: 16.07.2009 - 11:46Düsseldorf (RPO). Im Tatort gibt sie an der Seite von Kommissar Richy Müller die kühle Kriminaltechnikerin Nika Banovic. Doch privat ist Miranda Leonhardt ganz und gar nicht zugeknöpft. Das beweist sie jetzt als Model im neuen Playboy. Außerdem hat die 33-Jährige Rhythmus im Blut: Sie hat gerade ihre erste Single als Sängerin veröffentlicht.
Miranda Leonhardt ist die dunkelhaarige Schönheit auf dem Titelblatt des Playboy, aber es gibt auch noch eine blonde Alternative: Die Millionärstochter Nina Kristin, die gerade ihr Kinodebüt im Hollywood-Film „Lucky Fritz“ gibt. Die August-Ausgabe des Männermagazins erscheint am Donnerstag mit zwei Titelblättern. Im Heft sind dann beide Schönheiten mit Fotostrecken vertreten.
Wenn Miranda Leonhardt im Stuttgarter Kultkrimi einen Tatort untersucht, ist sie eigentlich alles andere als sexy: „Meine Rolle ist eher geprägt durch diese weißen, großen Spurensicherer-Strampelanzüge – da denkt man mehr an Windeln als an String-Tangas“, sagt die 33-Jährige im Playboy-Interview. Deshalb habe sie sich für die Fotosession mit dem Männermagazin entschieden.
Natürlich würde sie gern auch mal erotische Szenen spielen – am liebsten mit US-Star George Clooney. Allerdings würde es ihr reichen, „ein bisschen zu knutschen“ - sogar ohne Gage. Aber nur für den Film, betont die gebürtige Kroation. Das dürfte auch ihren Freund Mišel Matièeviæ, der 2008 den Deutschen Fernsehpreis als bester Schauspieler erhielt, begeistern. Nur eines ist dem Mann an ihrer Seite peinlich: Miranda Leonhardt ist bekennnender Fan von „Deutschland sucht den Superstar“.
Sängerin und Mutter
Vielleicht, weil sie selbst sing: „Ich wurde immer wieder als Gastsängerin von Bands eingeladen, das hat mich so inspiriert, dass ich jetzt zwei eigene Songs herausbringe: ,Heartbeat Radio' und ,Rock ’n’ Roll Star'“, verrät die Mutter einer Tochter dem Magazin.
Das erste Talent, was sie förderte, war jedoch die Schauspielerei. Erste Bühnenerfahrungen machte Miranda Leonhardt beim „Laiensclub“ des Schauspielhauses Frankfurt. Dort spielte sie unter aanderem die Maria in „West Side Story“. Ihre erste Titelrolle hatte sie in dem preisgekrönten Kurzfilm „Zita – Geschichten über Todsünden“. Außerdem war sie in zahlreichen Fernsehfilmen und -serien zu sehen, darunter der „Tatort – Mördergrube“, „Trennungsfieber“ und „Yugotrip“.
In der Prosieben-Produktion „Sex und mehr“ hatte sie die Rolle der Frenzy, mit der sie in der Serie „Alles außer Sex“ einem größeren Publikum bekannt wurde. 2007 stand sie unter anderem für „Post mortem“ und „Unter Verdacht“ vor der Kamera. Doch damit nicht genug: Miranda Leonhardt arbeitet außerdem als Redakteurin für ein Internationales Mode-Magazin fotografiert.
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