Miss Universe kommt aus Mexiko: Wahre Schönheit kommt auch von innen
zuletzt aktualisiert: 24.08.2010 - 10:15Las Vegas (RPO). Schwarze Haare, funkelnde Augen, Traumfigur, ein bezauberndes Lächeln: Die Mexikanerin Jimena Navarrete ist überraschend zur Miss Universe 2010 gewählt worden und stach die Favoritinnen aus den USA und Venezuela aus. Die 22-Jährige überzeugte die Jury nicht nur mit ihrem Äußeren.
Wie eine Königin sah Navarrete aus, als sie in einem roten Abendkleid über den Laufsteg flanierte und sich der Jury präsentierte. Auch der violette Badeanzug war ein echter Hingucker. Mehr noch als mit ihrer natürlichen Schönheit überzeugte die Mexikanerin die Jury aber mit ihren Worten.
Auf die Frage von Eiskunstläuferin Evan Lysacek, wie Kindern der verantwortungsvolle Umgang mit dem Internet beigebracht werden könne, antwortete die spätere Siegerin: "Das Internet ist in der heutigen Zeit ein unabdingbares, nützliches Werkzeug. Wir müssen ihnen unsere Werte beibringen, die wir als Familie gelernt haben".
In Kombination mit ihren äußeren Werten punktete sie damit bei der neunköpfigen Jury, der unter anderem Schauspieler Alec Baldwin und Topmodel Niki Taylor angehörten, und setzte sich gegen die große Konkurrenz durch.
Die Siegerin bekam nicht nur eine Krone, sondern auch ein Jahresstipendium für eine Schauspielschule in New York. Zudem darf sich Navarette ein Jahr lang mit Kleidung, Schuhen und Kosmetik ausstatten – kostenlos versteht sich.
Die einzige Bedingung: die Mexikanerin soll sich für den Kampf gegen Aids und Brustkrebs einsetzen, wie die Organisatoren des Schönheitswettbewerbs mitteilten. Aber diese Aufgaben sind schließlich mehr als ehrenvoll.
Vor ihrer Wahl zur Miss Universe war die schwarzhaarige Schönheit ein unbeschriebenes Blatt und nahm den typischen Werdegang einer Miss Universe: Zuerst wurde sie am 16. Juli 2009 zur Miss Jalisco (Bundesstaat in Mexiko) gewählt, am 20. September des gleichen Jahres zur Miss Mexiko. Dadurch löste sie das Ticket zur Wahl der Miss Universe.
Mit ihrem Sieg hat die Mexikanerin sicherlich nicht gerechnet. Denn die Vertreterinnen der USA und Venezuelas galten als die großen Favoritinnen, schafften es aber nicht einmal unter die Top 15. Genau wie die deutsche Kandidatin Kristiana Rohder aus Nördlingen.
Platz zwei hinter Navarette belegte die Jamaikanerin Yendi Phillipps, "Bronze" ging an Jesinta Campbell aus Australien.
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