Verdacht auf Unterschlagung: Weitere Ermittlungen gegen Karsten Speck
zuletzt aktualisiert: 22.07.2007 - 12:52Frankfurt/Oder (RPO). Gegen Schauspieler Karsten Speck hat es erneut Ermittlungen gegeben. Dabei soll es sich um den Verdacht auf Unterschlagung von Honoraren gehandelt haben. Speck war bereits 2004 wegen Betrug verurteilt worden.
"Wir haben in einem Verfahren gegen Speck und weitere Beschuldigte eine abschließende Entscheidung getroffen", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) am Sonntag auf Anfrage. Im Moment könne er dazu keine weiteren Angaben machen.
Der bei Berlin lebende Speck war im November 2004 vom Landgericht Dortmund wegen schweren Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt worden. Er verbüßt seine Haftstrafe derzeit im offenen Vollzug in Düsseldorf.
Nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" erhob die Frankfurter Staatsanwaltschaft Anklage, weil der Schauspieler den Gläubigern zustehende Einnahmen unterschlagen haben soll. Nach dem Betrugsprozess war Speck den Angaben zufolge mit rund fünf Millionen Euro verschuldet. Seitdem müssten seine Einnahmen auf ein Treuhandkonto gehen, von dem die Gläubiger entschädigt werden. Wiederholungshonorare, die der "Hallo Robbie!"-Star vom ZDF erhalten habe, seien aber nicht ordnungsgemäß auf dieses Konto geflossen. Allein 2003 seien es laut dem Blatt 85 000 Euro gewesen.
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