Praktische Hundeliebe: Wenn aus Schäferhunden Kuscheldecken werden
zuletzt aktualisiert: 25.12.2004 - 12:40Frankfurt/Main (rpo). Die Liebe zum Hund hat bisweilen einen schlicht praktischen Aspekt - zumindest für Schauspielerin Rosemarie Fendel. Aus den Haaren ihres inzwischen verstorbenen belgischen Schäferhunds hat sich die 77-Jährige eine mollige Decke gewerkelt. Auch der vierbeinige Nachfolger, ein kleiner Terrier, erfreut sein rüstiges Frauchen: Er miaut.
Sie habe viele Vierecke gestrickt und daraus in Patchwork-Manier eine Decke genäht, sagte Fendel der Nachrichtenagentur AP. "Sie ist sehr warm und weich und die Leute bewundern sie immer und fragen, was das für eine schöne Decke ist. Wenn ich ihnen sage, dass sie aus Hundehaaren ist, wundern sie sich."
Inzwischen hat Fendel einen kleinen Cairnterrier. "Der Große war mein Beschützer, den Kleinen muss jetzt ich beschützen." Auch wenn sich aus den Haaren des neuen Schützlings keine Decke stricken lässt, hat der kleine Hund doch eine Besonderheit: "Er ist zweisprachig - er kann miauen", erklärte die Schauspielerin. Nach seiner Geburt sei er gemeinsam mit Katzen aufgezogen worden. "Und wenn jetzt sein Ball unter den Schrank rollt, und ich komme nicht gleich an den Ball ran, dann fängt er an zu miauen."
Ihre Hundeliebe konnte Fendel gerade bei Dreharbeiten in Baden-Baden ausleben. Für einen ARD-Film, für den die Schauspielerin den Titel "Ein ungleiches Paar" vorgeschlagen hat, spielt sie eine feine ältere Dame mit Hündchen, die auf einen von Miroslav Nemec verkörperten Straßenmusikanten trifft, der ebenfalls Hundebesitzer ist. "Über beide Hündchen kommen die beiden zusammen", erklärte Fendel. Der Film ist als Weihnachtsfilm für 2005 geplant.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







