München (rpo). Bayerns Kultusministerin und Strauß-Tochter Monika Hohlmeier (CSU) stört sich an dem fiktiven "Franz-Josef-Strauß-Gymnasium" in der neuen RTL-Serie "Schulmädchen".
In einem Brief beschwerte sich Hohlmeier bei dem Kölner Privatsender, wie das Ministerium am Freitag mitteilte. Medienberichten zufolge will die Tochter des früheren bayerischen Ministerpräsidenten RTL untersagen, den Namen ihres Vaters weiterhin zu verwenden. Die erste 30-minütige Folge läuft am Freitagabend.
Gleichzeitig kritisiert Hohlmeier auch den Inhalt der Serie. Dabei geht es nach Angaben von RTL "um die Welt und das Lebensgefühl junger Teenager". Themen seien Sex zu dritt, Penis- und Brustgrößen und die Möglichkeit, das Taschengeld durch Telefonsex aufzubessern. Kultusministerin Hohlmeier hatte bereits bei der Ausstrahlung des Pilotfilms im Mai 2002 mündlich bei RTL gegen den Namen des Gymnasiums protestiert.