Fashion-Week in Peking: Chinas junge, wilde Mode
zuletzt aktualisiert: 13.11.2009 - 20:52Düsseldorf (RPO). Puschel-Kleider in Bonbon-Farben, Folklore-Look mit Totenköpfen, Strickwürste als Jacke: Junge Designer zeigen bei der Modewoche in Peking ihre grenzenlose Kreativität. Chinas Modemarkt boomt.
Die Kreationen der jungen Modeschöpfer aus China sehen eher aus wie Kostüme aus Science-Fiction-Filmen. Doch sie dokumentieren, welch ein Potenzial in der Szene steckt. Die junge Avantgarde steckt ihre Models in hautenge Overalls, die mit Uhren bedeckt sind, in durchsichtige Oberteile mit weißen Tüllröcken und knatschbunte Strick-Kombinationen, die an Trachten erinnern.
Die Kopfbedeckungen bestehen aus weißen geometrischen Figuren, die keinen Blick auf das Gesicht erlauben oder sehen aus wie Helme der Ritterzeit – allerdings mit Pailetten und Schleifchen verziert.
Mode hat in dem kommunistischen China einen großen Stellenwert – und der Markt boomt. Das liegt zum einen daran, dass China ein riesiges Land mit 1,3 Milliarden Menschen und damit vielen potenziellen Käufern ist. Und die reichen Chinesen orientieren sich an westlichen Luxusmarken wie Louis Vuitton, die in der Volksrepublik extrem gute Umsätze verzeichnen.
Doch der Designer-Nachwuchs aus dem eigenen Land holt auf. Die chinesischen Kreativen zeigten bei der Fashion-Week Tragbares - und viel Phantasie.
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