Die Düsseldorfer Modemesse startet am 3. August: cpd setzt auf Mini, Tupfenkleider und Casablanca-Look
zuletzt aktualisiert: 15.07.2003 - 15:10Düsseldorf (rpo). In der Modebranche wächst die Vorfreude auf die cpd: Vom 3. bis zum 5. August geht in Düsseldorf wieder die weltweit größte Modemesse über die Bühne. Der Trend für Frühjahr und Sommer 2004: optimistisch, fröhlich und ein großer Touch Nostalgie.
Entgegen der allgemeinen trüben Wirtschaftsstimmung setzt die weltgrößte Order-Modemesse, zu der rund 60.000 Fachbesucher erwartet werden, auf Aufwärtsstimmung. Das zeigte ein erster Mode-Ausblick, den die Messeveranstalterin Igedo am Dienstag gewährte.
In Zeiten, in denen der Verbraucher jeden Pfennig zwei Mal umdreht, wollen die Modemacher der allgemeinen Verunsicherung trotzen und ein neues Lebensgefühl vermitteln. Der Trend zu sportlicher Mode wird von den Designern in diesem Sommer weiter entwickelt und auf der cpd erstmals in einer eigenen Halle prominent platziert. Dabei kommt das gute alte Turnhemd ganz groß raus: "klassisch" kombiniert mit der Jogginghose oder als lässiger Ausdruck von Schönheit und Gesundheit unter dem Blazer oder sogar Anzug. Geschniegeltes und streng Gestreiftes sind passé - gefragt ist die Leichtigkeit des Seins sowohl bei "ihr" als auch bei "ihm".
Das spiegelt sich auch in der Suche nach vergangenen Zeiten wider. Schwingende Tupfenkleider sowie gerade geschnittene Einteiler nach dem Vorbild Audrey Hepburns läuten eine neue Nostalgie-Welle ein. Passend zum Outfit seiner Partnerin versucht der modebewusste Adonis im lässig-leichten Anzug nach Art Humphrey Bogarts Eindruck zu schinden.
Zu neuem Leben erweckt wird das Spiel mit unterschiedlichen Silhouetten und Weiten. Zu den figurbetonten Formen bei den Hosen kommen voluminöse Blousons, schenkellange Pullover und Shirts mit großen Ärmelausschnitten. Campus, Casablanca, Cannes und Calcutta, lauten dementsprechend die Trendthemen der cpd woman-man, auf der sich 1.900 Aussteller aus 51 Nationen vorstellen wollen.
Die neuen Trends lassen Spielraum für viele Variationen zu. Ob der Tennisrock, der salonfähig wird, oder das Outfit der jungen Jackie Kennedy mit taillierten Kleidern und kurzen Mänteln. Auch Mini-Rock und Leggins spielen wieder eine größere Rolle. Ob lässige Anzüge für den Herrn oder schmal geschnittene Hosen mit Lederblouson - in allem soll sich eines widerspiegeln: Lebensfreude. Dafür sprechen auch die Farben: Keck mischen sich Neonfarben zwischen die Dauerbrenner Schwarz, Weiß und Naturtöne. Für Frauen, die "in" sein wollen, ist Rot ein Muss.
Bei Herren-Hemden sind Abenteuer-Look und Kolonialstil wichtigste Modethemen der nächsten heißen Saison. Entscheidend sind dabei leichte Stoffe aus Baumwolle oder Leinen. Wichtig ist eine gekonnte, Lässigkeit verkörpernde Zusammenstellung.
Parallel zur cpd woman-man findet auch wieder die Stoffmesse cpd fabrics statt, auf der 70 Aussteller aus 18 Ländern ihre neuen Materialien vorstellen.
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