Seltsame Mode zum abgewöhnen: Einmal Gardine mit Strumpfhose bitte
zuletzt aktualisiert: 24.11.2011 - 10:46Düsseldorf (RPO). Es gibt Stoffe, die sind schon als Gardinen oder Tischdeckchen ein absoluter Hingucker – in zweifelhaftem Sinn wohlgemerkt. Warum Designer glauben, daraus dann noch Mode zum anziehen machen zu müssen, ist wenig begreiflich.
Man nehme die Spitzen-Decke von Omas Nachttisch, ein Stück der eierschalfarbenen Gardinen vom Wohnzimmerfenster und kombiniere das ganze mit einer Netzstrumpfhose – und fertig ist das neue Kleidungsstück.
Wer jetzt glaubt, dass höre sich furchtbar an, der hat Recht. Denn das Ganze klingt nicht nur grauenvoll, es sieht auch so aus. Was leider nicht jeden Designer daran hindert, es auf solche oder ähnliche Weise zu probieren.
Das Ergebnis ist bei der "Tel Aviv Fashion Week" in Israel zu bewunder, bei der die Models aussehen, als hätten sie sich in eine Wohnungseinrichtung der Sechziger Jahre gehüllt. Die Kombinationen sind mehr als gewöhnungsbedürftig. Selbst im heimischen Schlafzimmer dürften die reichlich transparenten Kreationen den Partner eher das fürchten lehren, als ihn zu bezaubern.
Wer es nicht glauben will, der kann es selbst ausprobieren: Eine Spitzenstrumpfhose in die man ein paar Löcher geschnitten hat, um daraus einen Ganzkörperanzug zu machen, wird über den Kopf gezogen und schnell noch mit ein paar Perlen aufgepimpt. Fertig ist der neue Look. Wer danach eine Beziehungskrise hat, ist allerdings selber Schuld.
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