Wenn Burberry eine neue Kollektion zeigt, dann kommen die Stars. Nicht nur Mary-Kate Olsen, Kate Hudson und Kristen Stewart (v.l.) saßen in der ersten Reihe bei der Modenschau des klassisch-englischen Trenchcoat-Experten. Sie wollten hautnah miterleben, was Christopher Bailey, Chefdesigner des Modehauses, für kommenden Winter kreiert hat.
Anna Wintour, Chefredakteurin der amerikanischen Vogue und Grand-Dame des Mode-Zirkus, sagte in einem Interview im Vorfeld der Schau, Christopher Bale sei eine große Bereicherung für das Modeunternehmen. Sie war extra für die Burberry-Show nach London gereist. Der Designer gibt sich zurückhaltend. Ganze eineinhalb Sekunden zeigte er sich im Anschluss an die Show auf dem Laufsteg.
Die bezaubernde Mia Wasikowska trug bei Burberry ein raffiniertes Tüllkleid in Antrazit. Sie verband Arbeit und Vergnügen. Die australische Schauspielerin war eigentlich nach London gereist, um am Mittwoch bei der Premiere von Tim Burtons neuen Film "Alice im Wunderland" dabei zu sein. Darin spielt sie weibliche Hauptrolle an der Seite von Johnny Depp.
Claire Danes ließ beim typischen Londoner Nieselregen ihren Mantel lieber nochmal an. Ein kleiner Ausgleich zu den nackten Zehen, die in blassgrauen Plateau-Sandalen vermutlich gefrohren haben. Die 30-jährige Schauspielerin kam nicht nur, weil sie mit Christopher Bailey befreundet ist, sie outete sich im Interview als echter Burberry-Fan.
Neben all den Hollywoodstars ließ sich auch Samantha Cameron, Ehefrau des britischen Oppositionsvorsitzenden David Cameron, die als Highlight der Londoner Fashion Week geltende Show nicht entgehen.
Kristen Stewart war in den letzten Tagen häufiger wegen gammeligem Kleidungsstil und mürrischen Blick in die Schlagzeilen geraten. Für Burberry hat sie sich mal wieder rausgeputzt, ihre Miene passt allerdings so gar nicht zum seidigen Silber-Mini unter klassisch schwarzem Gehrock. Dabei dürfte der Twilight-Star eigentlich allen Grund zum Strahlen haben. Erst vor ein paar Tagen bestätigte ihr neuer Freund Robert Pattinson offiziell die Beziehung der beiden.
Annabelle Wallis kam in schickem schwarzen Trench auf High-Heel Riemchen-Sandalen zur Modenschau. Die britische Schauspielerin hatte damit das zum Wetter am Besten passendste Outfit an. Bekannt wurde sie mit ihrer Rolle in "The Tudors", einer historisch-fiktionalen Fernsehserie, die in Deutschland auf Prosieben ausgestrahlt wird.
Die häufig als Mode-Ikone bezeichnete Mary-Kate Olsen versteckte sich hinter einer riesigen Sonnenbrille.Vielleicht hatte sie Angst, einen Regentropfen ins Auge zu bekommen. Fraglich, ob sie trotz Platz in der ersten Reihe so überhaubt etwas von der farblich ansprechenden Winterkollektion mitbekommen hat.
Die zwei sind zwar nicht mehr auf dem Laufsteg zu sehen, interessieren sich deshalb aber nicht weniger für Mode. Die mittlerweile 60-jährige Twiggy (links), Modeikone der 60er Jahre, kam zusammen mit Modelkollegin Erin O'Connor zur Schau von Burberry. Twiggy im rosig glänzenden Trench bot einen Kontrast zu Erins lässigen Hosenanzug.
Burberry Prorsum ist die exklusive Linie des britischen Modehauses, die zum Abschluss der Londoner Fashion Week am Diensag gezeigt wurde. Das Label setzt überwiegend auf Tragbarkeit und findet zwischen neuen Einflüssen und alt-bewährtem einen gelungenen Mix. Im nächsten Winter wird der Trench neu interpretiert, mal kantig und in Schwarz, mal kurz abgeschnitten in kräftigem Grün. Dazu werden wahlweise Overknee-Stiefel oder Boots im Millitary-Look kombiniert.
Wildlederjacken werden mit Lammfell gefüttert. "Key-Items" dabei sind ein riesiger Stehkragen und Lederriemchen als Details. Die Farblichkeit reicht neben Schwarz und Beige von Senf bis Oliv.
Stilbruch-Elemente ziehen sich durch die gesamte Kollektion. Fellapplikationen und Pelzelemente tauchen meist an Kragen und Revers auf, über schmalem Seidenkleid oder transparentem Bleistiftrock wird die Jacke mit steifem Leder gegürtelt.
Auch die Kombination aus kuscheligem Teddy-Mantel und groben Riemchenstiefeln in Millitary-Optik ist ungewöhnlich. Unverzichtbar ist die Clutch an der Hand.
Anna Wintour, Chefredakteurin der amerikanischen Vogue und Grand-Dame des Mode-Zirkus, sagte in einem Interview im Vorfeld der Schau, Christopher Bale sei eine große Bereicherung für das Modeunternehmen. Sie war extra für die Burberry-Show nach London gereist. Der Designer gibt sich zurückhaltend. Ganze eineinhalb Sekunden zeigte er sich im Anschluss an die Show auf dem Laufsteg.