Es lohnt sich in den Infektmonaten auf typische heimische Wintergemüse zurück zu greifen. Die sind wahre Vitaminbomben und beinhalten zudem Stoffe, die vor schweren Krankheiten schützen. Das ist die Hitliste der Gesundmacher aus dem Winter.
Quelle: Deutsche Krebsgesellschaft; Deutsche Gesellschaft für Ernährung; AOK;
GrünkohlGrünkohl ist eine der gehaltvollsten Gemüsearten: In ihm steckt so zum Beispiel mehr Calcium als in Milch. Außerdem ist er wie alle Kohlarten reich an Glucosinolaten, die krebsvorbeugende Wirkung haben. Daneben ist der krause Kohl reich an vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Selbst arktischer Kälte hält er Stand und liefert uns so über den ganzen Winter viel Vitamin C, das uns vor Erkältungen schützt.
Rotkohl
Rotkohl bringt in den Wintermonaten Farbe auf den Teller. Neben krebsvorbeugenden Glucosinolate enthält er auch Flavonoide, denen gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben wird. Sie wirken sich positiv auf den Blutdruck aus, senken den Cholesterinspiegel und wirken antibakteriell und entzündungshemmend. Zudem ist dieses Wintergemüse ein wichtiger Lieferant von Selen, Niacin, Vitamin C und Zink. Er kann die Verdauung positiv beeinflussen.
RosenkohlRosenkohl enthält, wie alle Kohlarten, Glucosinolate als Abwehrmittel gegen Krebs. Zudem ist er als Lieferant von Folsäure geschätzt und unterstützt bei Blutbildung und Zellwachstum. Er enthält zudem viel Eisen und seltene Spurenelemente wie Mangan oder Selen.
Spinat
Spinat enthält Carotinoide, die immunsystemstärkend, antioxidativ und krebsvorbeugend wirken können. Magnesium und Mangan, wichtige Allroundwirkstoffe, sind im Spinat reichlich vorhanden, ebenso B-Vitamine, Vitamin C und Lutein.
Schwarzwurzel
Ihr Aussehen erklärt es leicht: Die Schwarzwurzel wird auch als Winterspargel bezeichnet. Sie steckt voll mit Vitaminen wie Vitamin A, B1, C und E, die Stress entgegenwirken und unser Immunsystem stärken. Außerdem enthalten die erdigen Stangen Kalium, Magnesium, Kalzium, Phosphor und Eisen.
Sellerie
In Eintöpfen darf er nicht fehlen, obwohl Sellerie sicherlichnicht zum Lieblingsgemüse der Deutschen zählt: Seine vielen ätherischen Öle letztlich sorgen für den kräftige-würzigen Geschmack. Er enthält Vitamin B1, B2, B3, C und E sowie Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Eisen. Sie sind gut für Kreislauf und Stoffwechsel und sind entwässernd. Angeblich hilft Sellerie auch bei Sodbrennen.
Fenchel
Als Tee kennen ihn die meisten: Fenchel hilft schon Säuglingen bei Verdauungsbeschwerden. Er ist demnach auch als Gemüse leicht verdaulich und hat eine beruhigende Wirkung auf den Magen. Erkältungsgeschwächten hilft Fenchel durch seine schleimhautabschwellende Wirkung. Er enthält neben Vitamin A und C auch Folsäure, Calcium, Magnesium und Kalium.
Weißkohl
Wer hätte das gedacht: In 100 Gramm frischem Weißkraut steckt genauso viel Vitamin C wie in der gleichen Menge Apfelsine. Die Seefahrer wussten um den hohen Vitamin-C-Gehalt: Als Sauerkraut vergoren ging er früher auf Schiffsreisen mit, um vor der Mangelerkrankung Skorbut zu schützen.