Foto: Ute Schierenbeck-Seyffart
Kürbis
Kalorien:
56 kJ/ 13 kcal in 100 g
Positive Wirkung:
Kürbisse sind ausgesprochene Schlankmacher, denn sie bestehen zu 90 Prozent aus Wasser. Aus diesem Grund wirkt das Melonengewächs auch harntreibend. Außerdem liefern sie Beta-Karotin, Vitamin A, Magnesium, Kalzium und Kalium.
Foto: Jens Schierenbeck, gms
Lauch:
Kalorien:
130 kJ / 31 kcal
Positive Wirkung:
Auf den ersten Blick sieht man es nicht: Lauch gehört zusammen mit Zwiebeln, Knoblauch und Spargel zu der Familie der Liliengewächse. Schon bei den Ägyptern, Griechen und Römern war er beliebt und als Muntermacher geschätzt. Heute darf er in keiner Suppe fehlen.
Wer Lauch jemals verarbeitet hat, der hat es selbst gespürt: Lauch besetzt stark schwefelhaltige, ätherische Öle, auch Allyl-Senföle genannt, die die Schleimhäute reizen. Doch haben sie ebenso positive Wirkung. Die Öle wirken nämlich zudem infektionshemmend und schleimlösend und regen die Leber-, Nieren- und Gallenfunktion an.
Rheumakranke und Diabetiker sowie Blasen- und Nierenkranke profitieren vom Lauchgenuss in besonderer Weise. Porree wirkt nämlich entwässernd und er senkt die Blutzuckerwerte.
Porree ist ein gutes Mittel gegen Pilze und Bakterien im Darm. Er wirkt reinigend und antibiotisch und hilft gegen Blähungen und gegen Verstopfung.
Foto: dpa, Andrea Warnecke
Wirsing:
Kalorien:
100 kJ / 24 kcal
Positive Wirkung:
Wie alle Kohlsorten ist auch Wirsing ballaststoffreich und enthält viele Mineralstoffe und Vitamine – vor allem Kalium und Vitamin C. Seine Blätter verwendete man schon früh in der Heilkunde als Umschläge. Man nutzte damit die entzündungshemmende Wirkung der Blätter. Auch bei Bronchitis, Halsbeschwerden und Rheuma sollen aufgelegte Kohlblätter helfen. Dazu drückt man die Blätter mit einer Küchenrolle flach und legt es dann auf das schmerzende Körperteil auf.
Der wellige Kohl enthält die Vitamine A, B1, b2, B5, B6, C, E, Folsäure und Biotin, ebenso aber auch Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Natrium, Mangan, Zink, Eisen und selen. Sein Schwefelgehalt sorgt für den teils als unangenehm empfundenen Geruch beim Kochen.
Durch seine Ballaststoffe wirkt Wirsing verdauungsregulierend.