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Gefahr für die Gesundheit: Lebensmittel, die Sie nicht mehr essen sollten

zuletzt aktualisiert: 19.01.2013 - 12:33

Düsseldorf (RPO). Es gibt Nahrungsmittel, die schmecken lecker, sind aber gar nicht gut für die Gesundheit oder die Umwelt. Wir zeigen Ihnen zehn Lebensmittel, die Sie in Zukunft besser nicht mehr essen sollten – und welche Alternativen es gibt.

Weißer Zucker Raffinierten Zucker vollkommen zu meiden ist fast unmöglich. Das liegt daran, dass er nicht nur in Süßigkeiten verwendet wird, sondern auch in Wurst, Nudelsaucen, Brot, Ketchup und vielen Fertiggerichten zu finden ist. Das Problem: Zucker ist ein "Vitamin-Räuber", den der Körper nur schlecht in Energie umwandeln kann. Weil beim Genuss von Süßen außerdem viel Insulin ausgeschüttet wird und der Blutzuckerspiegel dadurch sinkt, bekommt man schnell erneut Lust auf Schokolade, Gummibärchen und Kekse. Wer zu viel Zucker isst und diesem Teufelskreis nicht mehr entkommt, leidet häufig unter Übergewicht und Altersdiabetes. Alternative Süßungsmittel können Agavendicksaft, Ahornsirup oder Honig sein. Die können auch beim Backen oder Zubereiten von Süßspeisen verwendet werden. Brauner Zucker oder Rohrzucker sind nur bedingt Alternativen.

Raffiniertes Mehl Weil weißes Mehl zu einem hohen Anteil aus Kohlenhydraten besteht und keine Ballaststoffe mehr enthält, wird es im Darm schnell in Zucker aufgespalten. Damit macht weißes Mehl genau so schnell dick wie Haushaltszucker. Dadurch fördert es das Risiko für Schlaganfälle, Herzinfarkte und Diabetes. Es soll zudem Zusammenhänge mit Arteriosklerose und Rheuma geben. Eine Alternative zum weißen Mehl kann Vollkornmehl sein, aber auch Dinkel- und Roggenmehl eignen sich sehr gut zum Kochen und Backen.

Weißer Reis Ähnlich wie weißes Mehl ist enthält auch polierter Reis kaum noch Vitamine und Ballaststoffe. Auch hier gilt: Besser auf ungeschälten, naturbelassenen Reis zurückgreifen. Der macht länger satt und versorgt den Körper mit vielen wichtigen Mineralstoffen.

Thunfisch Der Fang von Thunfisch gilt schon seit Jahren als problematisch. Für jede Dose des Fisches werden zahlreiche andere Tierarten aus dem Meer gefangen. Zu diesem sogenannten Beifang zählen unter anderem Meeressäuger wie Delfine, aber auch zahlreiche gefährdete Fisch- und Vogelarten. Auch der Thunfisch selbst ist in vielen Regionen der Welt stark gefährdet. Hinzu kommt, dass Thunfisch stark mit Quecksilber belastet ist, so dass Schwangeren vom Verzehr ganz abgeraten wird. Ein Ersatz ist schwer zu finden - heimische Fischarten könnten jedoch gelegentlich auf dem Tisch landen.

Margarine Eigentlich soll sie ein nahrhafter Butterersatz sein, doch Margarine ist nicht so gesund wie ihr Ruf. Sie kann Trans-Fettsäuren enthalten, die beim Härten von Pflanzenölen entstehen. Epidemiologische Studien belegen, dass sich diese Trans-Fettsäuren negativ auf den Cholesterin- und Fettstoffwechsel auswirken. Wer viele dieser Fettsäuren zu sich nimmt, begünstigt nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO das Risiko, eine Herzerkrankung zu bekommen. Wer gute Fette auf dem Brot haben will, sollte Leinsamen- oder Olivenöl auf sein Brot träufeln oder ganz auf den zusätzlichen Belag verzichten.

Fleisch Wer zu viel Fleisch ißt, erhöht sein Krankheitsrisiko. Rotes Fleisch soll Darmkrebs begünstigen und tierisches Cholesterin erhöht die Wahrscheinlichkeit, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Ein weiteres Argument gegen den Fleischgenuss ist die moderne Massentierhaltung. Nicht nur aus ethischer Sicht, sondern auch, weil das Fleisch oft stark mit Antibiotika belastet ist. Wer zukünftig auf Fleisch verzichten will, kann mittlerweile auf zahlreiche Alternativen aus Weizeneiweiß zurückgreifen, die längst nicht mehr nur im Bio-Markt haben sind.

Frittiertes Was in der Fritteuse zubereitet wird ist fettig und kalorienhaltig. Das weiß jeder – doch auch im Frittierfett verstecken sich die gefährlichen Trans-Fettsäuren. Wer zukünftig auf frittiertes Essen verzichten will, kann viele leckere Gerichte auch alternativ im Backofen zubereiten.

Sojaprodukte Die Sojabohne ist umstritten – dabei ist sie ein wichtiges Nahrungsmittel für viele Vegetarier. Aktuelle Studien gehen allerdings davon aus, dass sekundäre Pflanzenstoffe im Tofu die Fruchtbarkeit von Männern beeinflusst. Auch Babys sollten kein Soja zu sich nehmen, da das pflanzliche Produkt den Hormonhaushalt der Kinder stören kann. In manchen Fällen kann es auch zu Allergien auf Soja-Eiweiß kommen. Eine Alternative zum Tofu ist Seitan, der aus Weizeneiweiß hergestellt wird.

Quelle: anch/das
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