Ohne Reue den Weihnachtsmarkt besuchen, das bleibt für viele ein Traum. Denn zu verführerisch duften gebrannte Mandeln, Thüringer und Glühwein. Damit die Waage keine Kapriolen schlägt, haben wir mit Ernährungsexperten Alternativen zu Thüringer und Reibekuchen gefunden, die man sich ruhigen Kalorien-Gewissens gönnen darf.
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung,Techniker Krankenkasse
Glühwein adé
Ein Weihnachtsmarktklassiker ist der Glühwein. Allerdings ist er auch eine Kalorienbombe. 100 Milliliter haben rund 100 Kalorien. Bei einem großen Becher Glühwein ist man schnell auf 200 Kalorien. Vom Alkoholgehalt abgesehen ist zudem der hohe Zuckergehalt alles andere als gesund. Es gibt Alternativen: Manche Stände bieten Glühwein an, den man selber nach Gusto süßen kann.
Besser aber sind Teepunsch oder Kräuter- und Früchtetees. Bei allen gilt: besser ungesüßt trinken. Das wärmt auf jeden Fall auch.
Maroni statt gebrannter Mandeln
Bei einer 200-Gramm-Portion spart man so locker 600 Kalorien. Außerdem enthalten die Esskastanien wertvolle B-Vitamine, Vitamin C und Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium. Ballaststoffe krubeln zudem die Verdauung an, die im bewegungsarmen Winter schon mal etwas träge sein kann.
Schupfnudeln mit Sauerkraut statt Pommes
Diese leckere Alternative hat weniger Fett und dafür eine ordentliche Portion Vitamin C und B 12. Letzteres ist sonst hauptsächlich in tierischen Produkten vertreten und deshalb bei Vegetariern oft Mangelware. Auch Kalium und Eisen findet sich im Sauerkraut in ansehnlichen Mengen. Damit unterstützt es zusätzlich das im Winter strak beanspruchte Immunsystem.
Maiskolben statt Thüringer
Wer abbeißen und ordentlich kauen möchte, ist mit einem gegrillten Maiskolben besser bedient als mit einer Thüringer Bratwurst. Bei fast zwei Dritteln Fettersparnis fällt der Butterklecks obendrauf kaum ins Gewicht. Mais liefert vor allem B-Vitamine und Folsäure, sowie die Spurenelemente Mangan, Selen und Zink. Damkt ist er gute Nervennahrung gegen den Weihnachtsstress.
Ofenkartoffel statt Reibekuchen
Hier zeigt sich, dass es auf die Zubereitungsart ankommt. Das Produkt entstammt in beiden Fällen einer Kartoffel. Doch ist die Fertigmasse für Reibekuchen mit Konservierungsstoffen und jeder Menge Fett versehen. Anders bei der Ofenkartoffel, die man mit einem Häubchen Kräuterquark nehmen sollte. Sie schmeckt heiß dampfend direkt aus dem Ofen am besten.
Dampfnudel statt Belgische Waffel
Sie duften zu verführerisch, doch sind Belgische Waffeln sicher einer der Dickmacher. 435 Kalorien beherrbergt eine Portion. Günstiger fällt dagegen die Dampfnudel aus. Sie werden aus Hefeteig gemacht und in Wasserdampf gegart. Wer sie nur mit Kirschen mag, der muss rund 80 Kalorien draufrechnen.Vorteild er Dampfnudel: sie sättigt richtig. Eine Waffel ist da eher was für den hohlen Zahn.
Statt Plätzchen lieber einen Bratapfel
Plätzchen sind die kleinsten der Sünden. Sie komprimieren Fett und Zucker auf kleinsten Raum. Wer einmal mit dieser Nascherei beginnt, der fällt schnell einem unkontrollierten Zugreifen zum Opfer. Hups, schon ist die Tüte weg! Wohlig wärmen kann der Bratapfel und bringt dabei weniger Kalorien mit sich. Da darf man auch Vanillesauce dazu betsellen.