Tipps vom Ernährungsexperten: Weihnachten ohne Schlemmverbot
zuletzt aktualisiert: 24.12.2011 - 11:04Frankfurt/Main (RPO). Zum Weihnachtsfest gehört auch so manche Schlemmerei. Ernährungsexperten begegnen diesen Verlockungen mit verständnisvollen Tipps.
Auch zu Weihnachten sollte aller kulinarischen Verlockungen zum Trotz nicht ungehemmt geschlemmt werden. "Nur weil Weihnachten ist, darf man nicht alle Disziplin über Bord werfen", sagte Ernährungsexperte Sven-David Müller. Stattdessen rät Müller zu Tricks, mit denen sich eine haltlose Völlerei vermeiden lässt. "Essen Sie das Festmenü in der richtigen Reihenfolge, etwa in dem Sie mit einem Rohkostsalat oder dem Gemüse beginnen. Das schafft bereits eine Sättigung." Auch sollten für die Festtafel nicht unbedingt die größten Teller ausgewählt werden.
Außerdem könne statt der fetten Gans ein Karpfen oder Hähnchen serviert werden. "Auch Ente ist weniger fett als Gans", gibt der Gesundheitspublizist zu bedenken. Soll es dennoch die Gans sein, sei es ratsam, vor der Zubereitung die Haut einzustechen. "Dadurch geht Fett verloren", sagte Müller. Als Beilage zum reichhaltigen Braten sollten nicht unbedingt fettige Kroketten, sondern Kartoffeln oder Knödel gereicht werden.
Statt Mousse au Chocolat zum Nachtisch schmecke auch ein selbst zubereiteter Schokoladenpudding. "Überhaupt ist Selbermachen sehr empfehlenswert. Wenn ich die Kekse selbst backe, habe ich die Kontrolle und kann den Zuckeranteil reduzieren."
Für alkoholische Getränke gelte: "Wählen Sie kleinere Gläser, und schenken Sie das Glas nicht voll." Von Kräuterschnäpsen, die nach einem üppigen Mahl vermeintlich die Verdauung in Schwung bringen, riet der Experte generell ab. "Das begünstigt nicht den Fettabbau, im Gegenteil. Außerdem lässt sich ein überfüllter Bauch nicht mit Alkohol schöntrinken". Bekömmlicher und kalorienärmer seien - in Maßen genossen - Wein oder Bier. Entscheidend sei jedoch die Bewegung. "Gehen Sie nach dem Essen gemeinsam mit der Familie spazieren!"
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