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Frauen fühlen sich oft verpflichtet, neben ihrer Mutterrolle auch perfekt im Beruf und in der Partnerschaft zu sein. Den größten Druck machten sich die Frauen dabei selbst. Die neue Studie "Die deutsche Angst vorm Kinderkriegen" des Kölner Marktforschungsinstituts rheingold analysiert die Angst der deutschen Frauen vorm Kinderkriegen.
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Das neue Mütter-Ideal
Das aktuelle Mütterideal sieht Gelassenheit und Lockerheit beim Kinderkriegen und bei der Erziehung vor, heißt es in der Studie. Die große Mehrheit -
78 Prozent der befragten Frauen - teilt dieses Ideal.
Aber nur 44 Prozent fühlen sich beim Thema Kinder wirklich entspannt. Sie sehen sich unter dem Druck, sowohl als Mutter als auch als berufstätige Frau perfekt funktionieren zu müssen.
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Alles unter einen Hut kriegen
56 Prozent der Frauen fühlen sich überfordert, wenn es darum geht, Kinderkriegen, Partnerschaft und Job zu vereinbaren. Kinderkriegen bedeutet für viele Frauen Unfreiheit, sowie Auflösung und Verlust des eigenen Ichs. Viele haben Angst, nach der Geburt von ihrem Partner nur noch als Mutter und nicht mehr als Frau wahrgenommen zu werden.
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Finanzielle Belastung
Neben dem Perfektions- und Erwartungsdruck nennen Frauen aber auch finanzielle Gründe, aufs Kinderkriegen zu verzichten.
58 Prozent der Befragten bezeichneten Kinder als Kostenfaktor, den man sich leisten können müsse.
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Kinder machen glücklich
Dennoch wollen die meisten nicht aufs Muttersein verzichten.
76 Prozent der Befragten empfinden Kinder zu bekommen als "bereichernd".
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Kinder sind kostbar
61 Prozent der Befragten erklärten, es sei Aufgabe der Mütter, die Kinder optimal zu fördern.
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"Warum will ich ein Kind?"
"Kinderkriegen ist für viele zum Projekt geworden, das geplant werden muss.
Babys sind heute ein Statussymbol", sagt Psychologin Felicitas Heyne. Vor der Familienplanung lohne es sich zu fragen "Warum will ich ein Kind?". "Wenn damit Bedürfnisse nach Erfolg oder Anschluss erfüllt werden sollen, sollte man sich nochmal überlegen, warum man dafür ein Kind braucht."
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Ist es MEIN Wunsch?
Man sollte auch hinterfragen, ob man sich wirklich selbst Nachwuchs wünscht. Laut der Studie schleichen sich oft auch die Stimmen von Mutter oder Oma in die eigenen Vorstellungen ein.
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Das Gefühlschaos neu ordnen
Wird das Wirrwarr zu groß, sollten Frauen sich nicht scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen: "Reden sie mit einem Außenstehenden, etwa einem Coach. Der kann es schaffen, relativ schnell Struktur in das Chaos zu bringen", sagt Psychologin Heyne.
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Studienaufbau
Für die Studie "Die deutsche Angst vorm Kinderkriegen" des Kölner Marktforschungsinstituts rheingold wurden 1000 Frauen im Alter von 20 bis 40 Jahren befragt - Mütter von Babys bis zwölf Monaten, Schwangere sowie Frauen mit und ohne Kinderwunsch.