Foto: ddp
Zehn gute Gründe fürs Stillen
Es ist einer der schönsten Momente im Leben, wenn eine Mutter nach der Geburt ihr Baby im Arm hält. Schon in diesen ersten Minuten legen heute die meisten Frauen ihren Winzling zum ersten Mal an die Brust - aus gutem Grund. Hier finden Sie zehn Argumente fürs Stillen.
Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung; Lisa Fehrenbach, Beauftrage für Stillen und Ernährung des Deutschen Hebammenverbandes und Hebamme in Berlin; Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.; Gemeinsame Elterninitiative Plötzlicher Säuglingstod Deutschland e.V.
Foto: ddp
Enge Bindung
Stillen fördert die Bindung zwischen Mutter und Kind. Durch den engen körperlichen Kontakt können sich Mutter und Säugling gut kennenlernen und miteinander vertraut werden. Besonders bei "stillfaulen" Kindern hilft auch später noch der direkte Hautkontakt.
Foto: ddp
Maßgeschneiderte Ernährung
Muttermilch ist die einzig maßgeschneiderte Ernährung für das Neugeborene. Sie versorgt das Kind genau mit den Nährstoffen und Abwehrkörpern, die es benötigt. Die Zusammensetzung und Menge der Muttermilch verändert sich über die Zeit der Stillzeit stets, damit das Kind zu jeder Zeit bestens versorgt ist.
Foto: ddp
Leicht verdaulich
Muttermilch ist leicht verdaulich und passt sich genau den Ernährungsbedürfnissen des Kindes an.
Foto: ddp
Schutzschild vor Krankheiten
Muttermilch versorgt das Baby mit wichtigen Schutz- und Abwehrstoffen, die es vor Krankheiten schützen. Besonders Kinder, die durch Erkrankungen in der Familie ein höheres Risiko haben an Allergien, Asthma oder Neurodermitis zu erkranken, bekommen so einen optimalen Start.
Foto: ddp
Minimiert Säuglingstod-Risiko
Stillen vermindert das Risiko für das Baby, am plötzlichen Säuglingstod zu sterben. Den besten Schutz hat es bei einer vollen Stillzeit von mindestens sechs Monaten. Wird feste Nahrung eingeführt, sollten begleitend die noch nicht gewährten Mahlzeiten weiter gestillt werden.
Foto: ddp
Gestillte Kinder seltener übergewichtig
Gestillte Kinder neigen laut Studien später weniger dazu, übergewichtig zu werden. Ein Baby, das nach Bedarf gestillt wird entwickelt schon von Beginn an ein Gefühl dafür, wann es satt ist. Die Milch läuft aus der Brust nämlich nicht einfach raus wie aus der Flasche. Das Kind muss aktiv an der Brust saugen. Es hört auf, wenn es satt ist. Dieses Muster prägt sich ein. Stillen kann zudem das Risiko vermindern, Durchfall oder eine Mittelohrentzündung zu bekommen.
Foto: ddp
Stillen spart Arbeit, Zeit und Geld
Stillen spart Arbeit und Zeit. Denn Milchmahlzeiten müssen nicht vorbereitet werden oder womöglich auch noch abkühlen wie es bei der Flaschennahrung der Fall ist. Es kostet nichts und ist umweltfreundlich. Zudem ist die Muttermilch jederzeit in der nötigen Menge verfügbar.
Foto: ddp
Stillen macht unabhängig
Stillen macht auch unterwegs unabhängig. Nur Muttermilch ist jederzeit wie auf Knopfdruck verfügbar und hygienisch einwandfrei.
Foto: ddp
Beschleunigt Rückbildung
Für die Schwangerschaft ist die Gebärmutter auf das 20-fache ihrer eigentlichen Größe gewachsen und muss sich nach der Geburt wieder zurückbilden. Beim Stillen wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet. Es sorgt für Kontraktionen in der Gebärmutter, sie zieht sich dadurch zusammen.Wer statt der Brust nach der Entbindung das Fläschchen gibt, hat eine langsamere Rückbildung und dadurch bedingt oft einen höheren Blutverlust.
Foto: ddp
Gut für die Gesundheit der Mutter
Stillen vermindert für die Mutter die Risiken für bestimmte Krebsarten, wie zum Beispiel Brust oder Eierstockkrebs. Außerdem mindert es das Risiko für eine Osteoporose im Alter.